Muss hier kurz einhaken weil ich das etwas nüchterner sehe: Der steuerliche Vorteil klingt erstmal gut, aber der Verwaltungsaufwand für nur 2 Mitarbeiter ist nicht null. Ihr müsst die Sachbezüge korrekt in der Lohnabrechnung dokumentieren, monatlich prüfen ob die 50€-Grenze eingehalten wird (zählen nämlich mit anderen Sachbezügen zusammen!), und das Ganze revisionssicher halten.
Ich hab bei meinem Startup zuerst auch gedacht ich mach das selbst – am Ende hat mein Steuerberater mehr Zeit gebraucht um den Salat aufzuräumen als wenn wir es von Anfang an sauber aufgesetzt hätten. Nicht als Abschreckung gemeint, nur: Bitte vorher einmalig 1-2 Stunden Steuerberater-Zeit investieren, das zahlt sich aus.
Ich frag mich ehrlich gesagt ob bei 2 Mitarbeitern das ganze wirklich so komplex sein muss wie hier beschrieben. Ich hab das bei mir pragmatisch gelöst: Einmal Steuerberater gefragt, Vertrag korrekt aufgesetzt, fertig. Läuft seitdem automatisch.
Die Dokufplicht ist überschaubar wenn man es von Anfang an richtig macht.