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Ausländische Remote-Mitarbeiter: bKV funktioniert nicht - was tun?

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ContentKnig67
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(@contentknig67)
New Member
Beigetreten: Vor 6 Stunden
[#38]

Liebe Gründer-Community,

als pensionierter Marketingleiter beschäftige ich mich gerade intensiv mit betrieblichen Krankenversicherungen für mein kleines Beratungsunternehmen. Da ich nach wie vor einige Projekte betreue und dabei auch mit internationalen Freelancern zusammenarbeite, stehe ich vor einem Problem.

Wir haben aktuell 8 Mitarbeiter, davon arbeiten 3 dauerhaft remote aus dem Ausland (Polen, Portugal, Spanien). Jetzt im Sommer planen wir die Benefits für das zweite Halbjahr und ich wollte eine bKV einführen. Allerdings habe ich von mehreren Anbietern erfahren, dass die klassische betriebliche Krankenversicherung nur für Mitarbeiter mit Wohnsitz in Deutschland gilt.

Das ist natürlich sehr ärgerlich, da ich alle Teammitglieder gleich behandeln möchte. Die ausländischen Kollegen fragen auch bereits nach zusätzlichen Gesundheitsleistungen.

Hat jemand von euch schon einmal vor diesem Problem gestanden? Gibt es Alternativen zur klassischen bKV, die auch internationale Remote-Mitarbeiter abdeckt? Oder muss ich da komplett andere Wege gehen - vielleicht über Gesundheitsbudgets oder direkte Zuschüsse?

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps!


1 Antwort
BkvExperte64
Beiträge: 13
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(@bkvexperte64)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo,

als alter Hase in der bKV kann ich dein Problem gut verstehen. Du hast recht - die klassischen Anbieter wie Allianz, AXA etc. decken nur deutsche Wohnsitze ab. Das ist ein bekanntes Ärgernis bei internationalen Teams.

Aber es gibt durchaus Lösungen! Schau dir mal internationale Gesundheitspläne an - Anbieter wie Cigna Global oder Axa Global Healthcare haben spezielle Corporate-Pläne für genau solche Fälle. Die sind zwar etwas teurer als die normale bKV, aber decken weltweit ab.

Alternativ kannst du über ein flexibles Gesundheitsbudget gehen. Gibst jedem Mitarbeiter einen festen Betrag pro Monat (zB 50-100€) den sie für Gesundheitsleistungen verwenden können. Das ist steuerlich oft sogar günstiger und die Leute können selbst entscheiden was sie brauchen.

Ein Kollege von mir hat das bei seinem Software-Startup so gemacht - funktioniert super und alle sind zufrieden. Die deutschen Kollegen nutzen es für Zahnreinigung oder Osteopathie, die ausländischen für lokale Zusatzversicherungen.

Falls du mehr Details brauchst, können wir gerne mal telefonieren. Hab da einige bewährte Konstrukte parat.

Gruß
Klaus


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