Hallo zusammen,
wir haben bei unserem SaaS-Startup gerade eine interessante Diskussion: Sollen wir unseren 40 Mitarbeitern Tankgutscheine oder einen direkten Fahrtkostenzuschuss anbieten? Mit den aktuellen Spritpreisen und der anstehenden Urlaubssaison wird das Thema wieder heißer diskutiert.
Tankgutscheine wären ja als Sachbezug bis 50€ monatlich steuerfrei, beim Fahrtkostenzuschuss müsste ich als Arbeitgeber aber Sozialversicherung zahlen. Gleichzeitig frage ich mich, ob Tankgutscheine heute noch zeitgemäß sind - einige unserer Leute fahren ja schon elektrisch oder nutzen ÖPNV.
Was ist eure Erfahrung? Rechnet sich der administrative Aufwand für Tankgutscheine überhaupt, oder fahre ich mit einem pauschalen Zuschuss besser? Und wie handhaben das andere Startups in unserer Größenordnung?
Bin gespannt auf eure Meinungen und praktischen Erfahrungen!
Hey,
kann aus eigener Erfahrung sprechen - wir hatten genau die gleiche Diskussion vor zwei Jahren. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für eine Mobilitätspauschale entschieden statt Tankgutscheine, und das war definitiv die richtige Wahl.
Die 50€ Sachbezug bei Tankgutscheinen klingen erstmal gut, aber der Verwaltungsaufwand ist nicht ohne. Du musst die Gutscheine bestellen, verteilen, dokumentieren... Und wie du schon sagst, bei E-Autos oder ÖPNV-Nutzern bringt das nix.
Wir zahlen jetzt 80€ Mobilitätszuschuss pro Kopf - ja, da fallen SV-Beiträge an, aber dafür ist jeder happy. Der kann das für Sprit, Bahncard, Bikeleasing oder was auch immer nutzen. Viel flexibler und ehrlich gesagt auch weniger Genörgel im Team.
Administrative Seite ist auch entspannter - einmal im Lohnsystem einrichten, fertig. Keine Gutschein-Logistik mehr.
Bei 40 Leuten würde ich definitiv den pauschalen Weg gehen. Die paar Euro mehr an Nebenkosten sind es wert für die Flexibilität und den geringeren Aufwand.