Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein erstes richtiges Team aufzubauen – nach 15 Jahren im Konzern jetzt als Gründer mit komplett anderem Blickwinkel. Die Frage, die mich gerade umtreibt: Lohnt es sich als junges Startup eher, den Leuten ein ordentliches Grundgehalt zu zahlen oder mit Sachbezügen gegenzusteuern?
Mein Gedanke: Ein guter Developer mit 3.500€ Gehalt vs. 3.200€ + 300€ Sachbezüge (Jobrad, Essensgutschein, vielleicht noch einen Zuschuss zur bKV). Aus meiner Perspektive als Gründer spare ich da Lohnnebenkosten und der Mitarbeiter spart sich – je nach Konstruktion – auch Steuern.
Aber ist das wirklich am Ende günstiger für mich? Oder am Ende sogar teurer wegen Administrationsaufwand, Abrechnungskomplexität? Und wie nehmen das die Kandidaten an? Wirkt das eher attraktiv oder zu "schnickschnack"?
Freue mich auf eure Erfahrungen – besonders von denen, die gerade in einer ähnlichen Aufbauphase sind.
Interessanter Kostenvergleich. Für Tech-Teams ist das wichtig, weil sie oft auch remote arbeiten. Mein Take: Kalkulation pro Sachbezug machen, nicht einfach raten. Jobrad = meist positiv. bKV-Zuschuss, wenn du selbst einen guten Anbieter hast. Alles andere eher nicht. Und: Sag den Kandidaten immer, was es kostet, damit sie es auch würdigen.
Ich bin neu hier, aber auch in der Marktforschung für meinen Shop bin ich über ähnliche Fragen gestolpert: Mitarbeiter in der E-Commerce-Branche sagen oft, dass ihnen ein klares Bruttogehalt lieber ist als mehrere kleine Benefits zu koordinieren. Könnte sein, dass der administrative Aufwand für dich am Ende größer ist als der Steuervorteil?