Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, für meine SaaS-Idee erste Sales Conversations zu führen und merke, dass potenzielle Mitarbeiter (und auch ich selbst bei Investoren-Gesprächen) immer öfter nach Work-Life-Balance fragen. Das ist im Sommer besonders präsent.
Mein Problem: Ich arbeite selbst noch Vollzeit im Vertrieb und entwickle die Idee nebenbei – ich bin also nicht gerade das Poster-Child für entspannte Arbeitszeiten. Gleichzeitig möchte ich ehrlich kommunizieren, dass mir nachhaltige Zusammenarbeit wichtiger ist als Crunch.
Wie macht ihr das authentisch? Besonders interessiert mich:
- Wie kommuniziert ihr Work-Life-Balance konkret, wenn ihr selbst noch im Grind seid?
- Welche messbaren Maßnahmen helfen, das glaubwürdig zu machen – ohne dass es wie Marketing-Sprech klingt?
- Gibt es rechtliche oder vertragliche Dinge, die ich beachten sollte, wenn ich beispielsweise flexible Arbeitszeiten zusage?
Ich will keine leeren Versprechen machen, aber auch nicht abschrecken. Danke für ehrliche Perspektiven!
Kurz gesagt: Arbeitszeiten in der Gründungsphase realistisch abbilden, nicht schöngefärben. Passt authentischer zu deiner aktuellen Situation.
Guter Punkt – das ist auch bei Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Startups ein Thema. Bei uns im Mittelstand haben wir gesehen, dass ehrlichkeit deutlich zieht als Marketing-Geblingel. Wir sagen konkret: "Wir haben Phasen mit höherer Last, aber wir planen das transparent und gleichen aus." Statt abstrakt "flexible Arbeitszeiten" konkret benennen, wann es Crunch gibt und wie ihr das kompensiert. Das wirkt authentischer und potenzielle Hires wissen woran sie sind. Vielleicht hilft auch, echte Feedback-Schleifen mit dem Team zu etablieren, um Balance kontinuierlich zu checken?