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Burnout im Nebenaufbau: Wie strukturiere ich Gründung + Vollzeitjob?

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S.Wagner
Beiträge: 6
Themenstarter
(@s-wagner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#124]

Hallo zusammen,

ich bin aktuell Projektmanager in Vollzeit und baue nebenher an einer Geschäftsidee im Mobilitäts-Benefits-Bereich – konkret ein JobRad-ähnliches Konzept, aber mit anderen Schwerpunkten. Das Problem: Die mentale Last nimmt zu. Nach 8 Stunden Meetings und Reports komme ich abends echt ausgepowert nach Hause, und dann soll ich noch für die Gründung arbeiten.

Ich sehe viele Founder hier, die full-time an ihren Startups sitzen. Meine Frage: Wie schütze ich mich vor Burnout, wenn ich diese zwei Leben parallel lebe? Gibt es konkrete Strukturen, die funktionieren, ohne dass ich komplett auf Sleep verzichten muss?

Mir geht es nicht um Life-Hacks wie "früher aufstehen" – eher um: Wie priorisiere ich realistisch? Welche Tätigkeiten im Aufbau kann ich streamlinen, damit ich nicht nach 6 Monaten total zusammenbreche? Habt ihr da praktische Erfahrung?


2 Antworten
Marco K.
Beiträge: 2
(@marco_84)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey S.Wagner, absolut nachvollziehbar. Ich bin selbst im IT-Bereich angestellt und arbeite neben dem Job an meiner SaaS-Gründung – der Fokus liegt für mich deshalb darauf, dass ich nicht ALLES selbst machen muss.

Mein Ansatz: Im ersten halben Jahr nur Kernaufgaben, die nur ich machen kann. Alles andere – Administrative, repetitive Tätigkeiten, sogar erste Kundengespräche – delegiere ich früh an Freelancer oder Partner. Klingt teuer, spart aber mentale Energie.

Zweites Thema: Feste No-Work-Zeiten. Nicht am Wochenende arbeiten, nicht nach 21 Uhr. Das ist schwer, aber notwendig. Ich habe gemerkt, dass die Qualität meiner Entscheidungen sinkt, wenn ich dauerhaft fragmentiert bin.

Und ganz praktisch: Wechsle zwischen den zwei Jobs. Wenn du von der Gründung burnout-gefährdet wirst, ruh dich im Angestelltenjob aus – keine zusätzliche Verantwortung übernehmen in dieser Phase.

Wie weit bist du denn aktuell mit der Mobilitätslösung?


Antwort
Sarah K.
Beiträge: 9
(@rechtsfuchs28)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist eine gute Frage, und ich denke, du solltest auch überlegen, ob Benefits dir selbst helfen können. Nicht nur für zukünftige Mitarbeiter, sondern für dich jetzt.

Wenn du noch Vollzeit arbeitest: Bietet dein aktueller Arbeitgeber Home-Office-Tage an? Oder flexible Stunden? Ich habe gemerkt, dass 2–3 Tage von zu Hause arbeiten den Kopfraum für Gründungsthemen schafften – keine Meetings-Marathon wie im Büro.

And ganz ehrlich: Burnout passiert nicht, weil man zu viel arbeitet. Es passiert, weil man keine Kontrolle hat. Setz dir wöchentliche Limits für die Nebenarbeit (sagen wir 12–15h), und halte sie ein. Qualität über Quantität. Die meisten erfolgreichen Founder, die ich kenne, haben nicht 60h/Woche in den Aufbau gesteckt – sie waren nur sehr fokussiert.


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