Hi zusammen, ich stehe gerade vor der Entscheidung, welche Benefits ich meinem kleinen Team anbieten soll. Im Sommer merke ich, dass die psychische Belastung in der Gründungsphase unterschätzt wird – meine Mitarbeiter sind teilweise am Limit, und ich selbst auch ehrlich gesagt.
Meine Frage: Macht es Sinn, bereits jetzt (mit knapp 5 Leuten) in mentale Gesundheit zu investieren? Ich denke da an Therapiegutscheine, psychologische Hotlines oder Achtsamkeitskurse. Ist das wirtschaftlich sinnvoll oder eher ein Nice-to-Have, das ich mir noch nicht leisten sollte? Auch: Wie integriere ich das ohne dass es sich für die Mitarbeiter "erzwungen" oder stigmatisiert anfühlt?
Bonus-Frage: Gibt es da Förderungen oder Kooperationen mit Krankenkassen, die das günstiger machen? Ich bin noch im Aufbau und muss mit meinem Budget rechnen.
Absolut wichtig – und ja, schon bei 5 Leuten! Dass du das erkannt hast, ist smart. Viele unterschätzen es noch. Persönlich würde ich da zwei Ebenen denken: 1) Prävention durch Kultur (flexible Zeiten, klare Grenzen, regelmäßiges Feedback) kostet wenig und hilft viel. 2) Zugang zu Unterstützung (EAP-Programme, Therapieplattformen) – manche Krankenkassen subventionieren das oder Fintech-Solutions gibts günstig. Bei der Kommunikation: Niedrigschwelligkeit ist alles. "Wir haben das Angebot" statt "Du MUSST das nutzen".