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Nach 3 erfolgreichen Exits: Diese 5 Geschäftsideen-Kategorien würde ich heute nicht mehr anfassen

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Marcus K.
Beiträge: 2
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(@marcus89)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#28]

Hi zusammen,

nach 15 Jahren Unternehmertum und drei Exits (zwei SaaS, eine E-Commerce-Plattform) wollte ich mal meine Learnings mit euch teilen. Gibt ja immer wieder neue Gründer hier im Forum, die nach Inspiration suchen.

Es gibt 5 Kategorien von Geschäftsideen, die ich heute mit meiner Erfahrung definitiv nicht mehr anfassen würde:

1. **Social Media Plattformen** - Der Markt ist tot, Facebook/Meta dominiert alles
2. **Blockchain/Crypto-Projekte** - 99% Hype, kaum echter Nutzen außerhalb Spekulation
3. **Konsumer-Apps ohne klares Monetarisierungsmodell** - Nutzer erwarten alles kostenlos
4. **Hardware-Startups** - Zu kapitalintensiv, Supply Chain zu riskant
5. **Marktplätze ohne Network Effects** - Ohne kritische Masse stirbt man sofort

Jetzt wo der Frühling da ist und viele von euch sicher neue Projekte planen, dachte ich mir, ich teile das mal. Nicht um euch zu demotivieren, sondern um euch Zeit zu sparen.

Was sind eure Erfahrungen? Gibt es Bereiche, vor denen ihr anderen Gründern abraten würdet? Oder seht ihr das komplett anders?


3 Antworten
Helmut B.
Beiträge: 5
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(@helmut_1951)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Sehr interessanter Beitrag, Marcus! Kann dir bei den meisten Punkten nur zustimmen, besonders bei Social Media und Consumer-Apps. Habe selbst in den 90ern zwei kleinere Unternehmen aufgebaut und verkauft - damals war vieles noch einfacher.

Bei Hardware würde ich aber differenzieren. Wenn man eine echte Innovation hat und die richtigen Partner findet, kann das durchaus funktionieren. Kommt sehr auf die Branche an. Im B2B-Bereich mit längeren Verkaufszyklen ist Hardware oft weniger problematisch als im Konsumerbereich.

Zu Marktplätzen: Da stimme ich voll zu. Wie ich schon mal in einem anderen Thread geschrieben hab, ist das Henne-Ei-Problem bei Marktplätzen brutal. Ohne kritische Masse auf beiden Seiten geht nichts.


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KoopMeister67
Beiträge: 9
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(@koopmeister67)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss dir bei Blockchain widersprechen. Klar, 90% ist Schrott, aber die Technologie hat durchaus Potenzial in bestimmten B2B-Anwendungen. Supply Chain Tracking, Smart Contracts für Versicherungen, etc.

Bei Marktplätzen kommt's drauf an - mit den richtigen Validierungsmethoden kann man das Risiko stark reduzieren. Hab letztens erst nen Thread zu Budget-Validierung gemacht, da ging's um ähnliche Themen.


Antwort
SocialGuru38
Beiträge: 3
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(@socialguru38)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Interessante Liste! Würde noch eine 6. Kategorie hinzufügen: **Reine App-basierte Services ohne physische Komponente**. Wird immer schwerer, sich zu differenzieren und die Akquisitionskosten explodieren.

Bei Consumer-Apps stimm ich absolut zu - hab selbst mal ne Fitness-App entwickelt, war ein totales Desaster. User wollen alles umsonst und springen zur nächsten App sobald sie 2€ zahlen sollen.

Frage an dich: Was wären denn aus deiner Sicht heute die vielversprechendsten Bereiche? Gerade jetzt im Frühjahr denken ja viele über neue Projekte nach.


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