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Projektmanagement-Tool: Lohnt sich Start trotz 20+ etablierter Konkurrenten?

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ThomasK87
Beiträge: 12
Themenstarter
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(@thomask87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#51]

Hi zusammen,

sitze gerade bei dem warmen Wetter draußen und grüble über meine SaaS-Idee. Hab ein Konzept für ein Projektmanagement-Tool entwickelt, das Teams bei der Ressourcenplanung helfen soll. Problem: Wenn ich ehrlich bin, gibt es schon zig ähnliche Lösungen - Asana, Monday, Notion, Clickup und noch 15 andere die mir einfallen.

Mein Tool hätte ein paar spezielle Features für Agenturen und Beratungen, aber ist das genug? Oder sollte ich komplett neu denken? Hab schon 3 Monate Arbeit reingesteckt und einen groben Prototyp.

Auf der einen Seite denk ich mir: Der Markt ist riesig, da ist Platz für alle. Auf der anderen Seite frag ich mich, ob ich nicht gegen Windmühlen kämpfe. Die großen Player haben Millionen-Budgets und etablierte Kundenbasis.

Was ist eure Meinung? Habt ihr mal in einem überfüllten Markt gestartet? Oder sollte ich lieber komplett pivoten und was anderes machen? Würde mich über ehrliche Einschätzungen freuen.

Beste Grüße
Thomas


3 Antworten
Klaus B.
Beiträge: 3
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(@klaus-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Junger Mann, ich muss Ihnen ehrlich sagen: 20 Konkurrenten sind kein Hindernis, sondern oft ein gutes Zeichen für einen gesunden Markt.

Habe in meiner Laufbahn mehrere Unternehmen in "überfüllten" Märkten aufgebaut. Der Schlüssel liegt in der Spezialisierung und im Service. Wenn Sie Agenturen wirklich verstehen und deren spezielle Workflows abbilden können, haben Sie durchaus Chancen.

Mein Rat: Fokussieren Sie sich auf maximal 2-3 Agentur-Typen und werden Sie dort richtig gut. Besser 100 begeisterte Kunden in einer Nische als 1000 unzufriedene im Mainstream.

Den Sommer können Sie gut für Kundengespräche nutzen - viele Agenturchefs haben jetzt etwas mehr Zeit für strategische Gespräche.


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Stefan91
Beiträge: 14
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(@stefan91)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Schwieriges Thema. Aus meiner Sicht musst du dich fragen: Ist dein USP wirklich stark genug?

"Ein paar spezielle Features für Agenturen" klingt erstmal nicht nach einem echten Game-Changer. Die großen Anbieter können sowas schnell kopieren wenn es funktioniert.

Allerdings - der PM-Tool Markt wächst immer noch stark. Vielleicht ist dein Ansatz ja der richtige für eine Nische die übersehen wird.


Antwort
Sabine89
Beiträge: 11
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(@sabine89)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey Thomas,

kenne das Problem sehr gut! Hatte letztes Jahr ähnliche Überlegungen bei meinem Fintech-Projekt.

Meine Erfahrung: Wenn du schon einen funktionierenden Prototyp hast, teste ihn erstmal richtig bei 10-15 Agenturen. Vielleicht ist dein spezifischer Winkel genau das, was die brauchen und die großen Tools nicht abdecken.

Der Trick ist oft nicht die bessere Technologie, sondern die bessere Zielgruppen-Ansprache. Wenn du Agenturen wirklich verstehst und löst was Asana & Co. nicht können, hast du ne Chance. Aber lass dir nix vormachen - es wird verdammt hart gegen die etablierten Player.

Mein Tipp: Gib dir noch 2 Monate für echte Kundenvalidierung. Wenn dann nix kommt, pivot lieber früh als spät.


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