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Klimasteuerung per KI - Familie & Freunde verstehen es nicht, trotzdem weitermachen?

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Felix K.
Beiträge: 1
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(@felix_99)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#50]

Hey Leute,

bin gerade etwas ratlos und brauche mal euren Input. Hab seit ein paar Monaten eine Geschäftsidee im Kopf, die mich nicht loslässt, aber jedes Mal wenn ich sie erkläre, kriege ich nur fragende Gesichter.

Die Idee: Ein KI-System, das Klimaanlagen und Heizungen in Bürogebäuden so steuert, dass es nicht nur Energie spart, sondern auch die Produktivität der Mitarbeiter optimiert. Also nicht nur 21°C einstellen, sondern basierend auf Tageszeit, Wetter, Meeting-Dichte usw. micro-adjustieren. Habe da schon ziemlich konkrete technische Ansätze.

Problem ist: Keiner in meinem Umfeld checkt das wirklich. Familie meint "Klimaanlage ist doch Klimaanlage", Freunde sagen "gibt doch schon smarte Thermostate". Sogar mein Bruder, der IT macht, findet's "zu komplex für den Nutzen".

Jetzt frag ich mich: Übersehe ich was Offensichtliches oder bin ich einfach meiner Zeit voraus? Bei diesem Sommer mit den Strompreisen dachte ich eigentlich, das Timing wäre perfekt.

Wie geht ihr damit um, wenn euer Umfeld die Idee nicht versteht? Seht ihr das als Red Flag oder kann das auch bedeuten, dass man einen echten Innovation Gap gefunden hat?

Danke für eure Einschätzungen!


3 Antworten
T.Weber
Beiträge: 4
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(@t-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss S.Weber widersprechen. Wenn selbst IT-affine Leute die Idee "zu komplex" finden, ist das definitiv ein Warnsignal. Komplexität ist der Todfeind von Startups.

Frage dich mal ehrlich: Ist das wirklich ein großes Problem oder suchst du eine technische Lösung für ein nicht existierendes Problem? Gebäudemanagement ist sehr konservativ - wenn die Lösung nicht super einfach ist, wird sie nicht adoptiert.

Und sorry, aber "Produktivität durch Mikrotemperatur-Anpassungen" klingt nach einem sehr schwer messbaren ROI. Facility Manager wollen klare Zahlen: X% Energieeinsparung in Y Monaten.


Antwort
S.Weber
Beiträge: 12
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(@s-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hi Felix, interessanter Ansatz! Ich sehe das etwas anders als Werner. Gerade wenn Familie/Freunde es nicht verstehen, kann das sogar ein gutes Zeichen sein - bedeutet oft, dass du in einem Nischenmarkt unterwegs bist.

Das Problem bei B2B-Innovationen ist: Die meisten Leute kennen die Pain Points der Zielgruppe gar nicht. Dein IT-Bruder managt keine Bürogebäude, der weiß nicht wie teuer ineffiziente Klimatisierung wirklich ist.

Ich würde an deiner Stelle mal schauen: Welche konkreten Probleme löst dein System? Wenn du das in 30 Sekunden nicht erklären kannst, ist das Problem nicht die Idee, sondern die Kommunikation.

Vorschlag: Such dir 5-10 Gebäudemanager und mach kurze Gespräche. Frag nicht nach deiner Lösung, sondern nach deren aktuellen Herausforderungen. Wenn die Klimakosten/Produktivität als Top-Problem nennen, bist du goldrichtig. Falls nicht... naja, dann weißt du auch was.


Antwort
Werner69
Beiträge: 5
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(@werner69)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also Felix, erstmal durchatmen. Das Phänomen kenne ich gut - habe hier im Forum auch schon öfter gesehen, dass Leute mit "keiner versteht mich" kommen.

Ganz ehrlich: Wenn Familie und Freunde die Idee nicht verstehen, ist das erstmal normal. Die sind keine Zielgruppe. Aber wenn selbst dein IT-Bruder sagt "zu komplex", würde ich hellhörig werden. IT-ler haben normalerweise ein gutes Gespür für machbare Innovationen.

Mein Rat: Geh mal zu ein paar Facility Managern oder Immobilienverwaltungen. Wenn DIE auch nur Fragezeichen machen, dann hast du möglicherweise ein Problem. Wenn die aber aufhorchen und nach Details fragen, dann bist du auf der richtigen Spur.

Das mit dem Sommer und den Strompreisen ist ein guter Punkt - das Timing könnte stimmen. Aber Innovation allein reicht nicht, sie muss auch verständlich kommunizierbar sein.


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