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20 Konkurrenten bei SaaS-Tool: Differenzierung möglich oder Energien anders fokussieren?

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T.Hoffmann
Beiträge: 15
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(@t-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#49]

Hi zusammen,

stehe vor einem klassischen Dilemma und brauche mal euren Reality-Check. Hab eine SaaS-Idee für Projektmanagement im Handwerk entwickelt - super spezifisch auf kleine Betriebe zugeschnitten. Problem: Bei der Recherche hab ich gefunden, dass es mindestens 20 Tools gibt, die ähnliche Features haben.

Einige davon sind schon etabliert mit großen Budgets. Manche haben sogar exakt die Zielgruppe, die ich anvisiert hab. Trotzdem glaub ich, dass mein Ansatz anders ist - hab 3 Jahre als Projektleiter bei nem Handwerksbetrieb gearbeitet und kenne die Pain Points.

Die Frage ist: Macht es Sinn, trotzdem zu starten und zu versuchen, mich über bessere User Experience oder spezifischere Features zu differenzieren? Oder sollte ich die Energie komplett anders investieren und nach nem anderen Problem suchen, das weniger umkämpft ist?

Hab momentan noch nen Vollzeitjob und könnte nur abends/am Wochenende daran arbeiten. Deshalb ist die Frage nach dem ROI meiner Zeit besonders relevant. Wie habt ihr das gemacht, wenn ihr in überfüllte Märkte gegangen seid?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen!


3 Antworten
Stefan91
Beiträge: 14
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(@stefan91)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey T.Hoffmann, kenn das Problem gut. Bei meinem ersten SaaS-Projekt hatte ich ähnliche Bedenken wegen der Konkurrenz.

Mein Tipp: Mach erstmal ne richtige Konkurrenzanalyse - nicht nur oberflächlich schauen was es gibt, sondern wirklich die Tools testen. Oft stellst du fest, dass die gar nicht so gut sind wie sie aussehen. Gerade bei B2B-Tools ist das UI oft grausam oder die haben wichtige Features vergessen.

Dein Branchenhintergrund ist goldwert! Die meisten SaaS-Gründer haben null Ahnung von der Zielgruppe. Du kennst die echten Probleme.

Ich würd sagen: Bau erstmal nen simplen MVP und test ihn mit 3-5 Handwerksbetrieben. Wenn die bereit sind, dafür zu zahlen obwohl es Alternativen gibt, hast du was. Falls nicht, hast du nur wenig Zeit verloren.


Antwort
Sarah-Brandner
Beiträge: 6
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(@sarah-brandner)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Muss Stefan zustimmen - die Konkurrenzlandschaft erstmal richtig verstehen ist key.

Ich hatte schon mal ne ähnliche Situation und hab damals den Fehler gemacht zu schnell aufzugeben.

Was ich heute anders machen würde: Geh nicht mit nem generischen "besseren" Tool rein, sondern such dir ne Mikronische. Zum Beispiel nur Elektriker oder nur Betriebe mit 5-15 Mitarbeitern. Die großen Konkurrenten können sich sowas nicht leisten weil der TAM zu klein ist, für dich als Solo-Gründer kann das aber perfekt sein.

Und noch was: Viele Tools die "etabliert" aussehen haben trotzdem schlechte Retention oder hohe Churn. Das merkst du erst wenn du mit echten Kunden sprichst.


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Marcus92
Beiträge: 17
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(@marcus92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ehrlich gesagt würd ich die Finger davon lassen. 20 Konkurrenten und du willst das nebenberuflich machen? Das wird brutal schwer.

Projectmanagement-Tools sind notorisch schwer zu verkaufen weil jeder denkt er braucht sowas aber dann doch bei Excel bleibt. Dazu kommt dass du gegen etablierte Player antreten musst die schon Marktanteile haben.

Mein Rat: Such dir was wo weniger Konkurrenz ist. Gerade im Sommer könntest du schauen ob es nicht speziellere Probleme gibt - vielleicht was mit Klimaanlagen-Wartung oder so. Da ist der Markt weniger überfüllt und du hast bessere Chancen.

Klar, dein Hintergrund ist gut, aber das reicht nicht wenn du gegen 20 andere kämpfst und nur abends Zeit hast.


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