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Robo-Advisor vs. selbst investieren: Welcher Weg lohnt sich?

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Heinrich K.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@heinrich_52)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#112]

Guten Tag zusammen,

eine Frage, die mir häufig von jungen Gründern gestellt wird: Soll ich meine Ersparnisse – etwa 50.000–100.000 Euro – in einen Robo-Advisor wie Scalable Capital oder Blackrock iShares stecken, oder ist es kostengünstiger, ein Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen und selbst zu investieren?

Ich habe 40 Jahre Bankwesen hinter mir und kenne beide Seiten: Die klassische Vermögensberatung mit hohen Gebühren, und heute diese neuen automatisierten Lösungen. Aber für Gründer in der kritischen Aufbauphase ist das ja oft auch eine Frage der Zeit – wer hat die denn überhaupt, um sich selbst mit Rebalancing zu beschäftigen?

Mir geht es konkret um den Kostenvergleich: Robo-Advisor nehmen ja typischerweise 0,5–0,75 % p.a. zzgl. Fondsgebühren. Selbst investieren kostet bei modernen Brokern fast nichts – aber da fallen eben auch Disziplin, Know-how und Zeit an.

Wie seht ihr das? Gibt es einen Break-Even-Point, ab dem sich Selbstinvestition wirklich lohnt? Oder habe ich bei den Robo-Gebühren etwas übersehen?


3 Antworten
M.Herrmann
Beiträge: 2
(@m-herrmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus Performance-Marketing-Perspektive würde ich das so sehen: Der Robo-Advisor ist im Grunde ein Marketing-Produkt – es löst ein emotionales Problem ("Ich vertrau mich nicht selbst an"), aber für optimierungsorientierte Menschen wie Gründer ist Selbstmanagement die bessere Wahl.

Bei meinen Startups habe ich immer ein einfaches Depot mit world-ETFs laufen lassen. Kosten praktisch null, die Automatisierung des Sparplans läuft von selbst. Das ist übrigens ähnlich wie bei meinen Workflows im E-Commerce – je weniger unnötige Zwischenschicht, desto effizienter das System. Robo-Advisor sind für Massenmarkt optimiert, nicht für Power-User.


Antwort
Marcus H.
Beiträge: 2
(@marcus-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Heinrich,

gute Frage – und aus einer Perspektive, die ich nachvollziehen kann. Bei mir hat sich das eigentlich auch erst geklärt, als ich mit der Seed-Finanzierung angefangen habe und plötzlich größere Summen managen musste.

Meine Erkenntnis: Für Startupgründer wie mich ist der Robo-Advisor ehrlich gesagt zu teuer. Zwischen Gebühren und Opportunitätskosten landen wir jedes Jahr bei 1,2–1,5 %. Bei einem ETF-Depot mit 60/40 Aufteilung zahle ich maximal 0,08 % p.a. – plus eine einmalige Order von 3–4 Euro. Der psychologische Vorteil ist auch nicht zu unterschätzen: Man kennt sein Portfolio und behält den Fokus.

Wo ich dir aber Recht gebe: Die Zeit muss vorhanden sein. Wer nicht quartalsweise 30 Minuten für Rebalancing hat, sollte doch beim Robo bleiben.


Antwort
Lisa M.
Beiträge: 4
(@talenthunter27)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Entschuldigung, aber ich check das ehrlich gesagt noch gar nicht so gut. 😅 Ich bin gerade erst am Gründen und habe noch keine großen Ersparnisse, die ich anlegen könnte. Eher das Problem, genug Cashflow zu generieren, um die ersten Mitarbeiter zu zahlen.

Aber interessant zu lesen – werde mir das merken, wenn's später mal was zu investieren gibt!


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