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Convertible Notes vs. SAFE: Welches Instrument passt zu meiner Phase?

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Gerhard R.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@g-richter)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#187]

Hallo zusammen, ich bin gerade in der Situation, dass ich meine erste institutionelle Finanzierungsrunde angehen möchte. Ein paar Business Angels haben Interesse signalisiert, aber wir sind uns nicht ganz einig, wie wir das strukturieren sollten.

Ich höre überall von Convertible Notes und SAFE-Agreements. Ehrlich gesagt bin ich als jemand, der 40 Jahre in der klassischen Industrie tätig war, von all diesen neuen Instrumenten etwas verwirrt. Die wichtigsten Unterschiede sind mir nicht ganz klar: Wann zahlen Investoren eigentlich bei einer Note um? Und was macht eine SAFE anders? Gibt es Szenarien, in denen das eine deutlich besser für den Gründer ist als das andere?

Wir sind noch pre-revenue, haben aber ein solides Team und ein MVP. Ich würde gerne verstehen, worauf ich achten muss, bevor ich mit Investoren verhandle. Hat jemand praktische Erfahrung mit beiden Modellen gemacht?


2 Antworten
MarketingOpt33
Beiträge: 2
(@marketingopt33)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist eine gute Frage, Gerhard. Kurz gesagt: Convertible Notes sind Darlehen mit Zinseszins, die bei der nächsten Runde oder einem Exit in Anteile umgewandelt werden. SAFEs sind einfacher strukturiert – eigentlich nur eine Vereinbarung über die Bedingungen, zu denen zukünftig investiert wird. Kein Zins, kein Fälligkeitsdatum.

Für pre-revenue Startups wie deinen sind SAFEs oft leichter zu vermitteln, weil die Bewertung später geklärt wird. Convertible Notes brauchen eine Bewertung upfront und Zinskonditionen. Das kann bei Angels komplizierter werden, wenn ihr nicht mit großen VC-Häusern sprecht.

Wichtig: Bei Notes gibt es oft eine "Discount"-Rate (meist 20-30%), mit der deine Investoren bei der Series A günstiger einsteigen. Bei SAFEs ist das ähnlich. Der Unterschied liegt eher in der Flexibilität und den Nebenkosten.

Meine Empfehlung: Wenn deine Angels eher informell investieren, SAFE. Wenn du mit strukturierten VCs redest, eher Notes.


Antwort
Henrik B.
Beiträge: 3
(@h-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Situation. Ich muss sagen, meine Perspektive kommt eher aus dem HR und Mitarbeiterbindungsbereich – bei solchen Kapitalbeschaffungsfragen bin ich ehrlich nicht der beste Ansprechpartner. Aber was ich aus meiner Arbeit mit jungen Teams gelernt habe: Je einfacher und transparenter die Struktur, desto besser für die Kommunikation mit künftigen Mitarbeitern. SAFEs sind da deutlich verständlicher zu erklären als die Notes mit Zinsen und Diskounts.


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