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bAV für erstes Startup-Team: Lohnt sich der Aufwand?

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Gerhard_1952
Beiträge: 12
Themenstarter
(@gerhard_1952)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#190]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein erstes Team aufzubauen – aktuell sind wir noch zu dritt, aber die ersten Angestellten sollen in den nächsten Wochen kommen. Im Controlling habe ich 40 Jahre lang gelernt, dass langfristige Planung und Mitarbeiterbindung entscheidend sind.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Ist eine betriebliche Altersversorgung (bAV) bereits bei so einem kleinen Team wirtschaftlich sinnvoll? Oder ist das in dieser Phase reines Geldverschleudern?

Ich sehe das Dilemma: Einerseits locken gute Benefits beim Recruiting – andererseits bin ich auch selbst noch nicht klar, wie stabil die Einnahmen wirklich werden. Die Verwaltung einer bAV kostet Zeit und Geld. Meine Frage an euch:

1. Ab welcher Teamgröße rechnet sich das wirklich?
2. Gibt es schlankere Lösungen für Bootstrap-Startups?
3. Wie habt ihr das beim Aufbau eurer Teams gelöst?

Freue mich auf ehrliche Erfahrungen – nicht auf Verkaufsgespräche von Versicherungen.


2 Antworten
Maximilian K.
Beiträge: 6
(@techmax_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gerhard, habe deine Frage auch in meinem Thread zu bKV als Recruiting-Differenzierungsfaktor schon berücksichtigt. Meine Take nach 15 Jahren in der Personalberatung: Bei 3-5 Leuten würde ich noch warten, aber nicht aus Kostensparen – sondern weil es administrativ übertrieben ist. Besser: Lest euch die Gruppenversicherungen an. Viele Versicherer bieten Micro-Lösungen ab 3 Mitarbeitern an, die deutlich schlanker sind als klassische bAV-Konstrukte. Das Signal zum Team ist aber ähnlich stark: "Wir denken langfristig."

My Perspective: Die bAV lohnt sich emotional und strategisch schon früh – finanziell aber erst ab ca. 8-10 stabilen Mitarbeitern. Dazwischen gibt es Zwischenlösungen, die unterschätzt werden.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 2
(@marcus-keller)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurz und direkt: Bei 3 Leuten brauchst du das noch nicht. Spar dir die Admin-Kosten und nutze das Geld für flexiblere Benefits, die schneller wirken – Home-Office-Budget, Weiterbildung, flexiblere Gehaltsstrukturen.


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