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Kryptowährungen im Portfolio eines Seniors - sinnvoll oder Spielerei?

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Hans B.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@h-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#192]

Hallo zusammen,

ich bin pensionierter Ingenieur und verfolge die technologischen Entwicklungen seit Jahrzehnten mit großem Interesse – nicht zuletzt die KI-Revolution. Mich beschäftigt aber auch eine persönliche Frage, die ich im Forum diskutieren möchte:

Ich höre immer wieder von jungen Gründern und Unternehmern, dass sie einen Teil ihres Vermögens in Bitcoin oder Ethereum sehen. Die Begründung ist oft: hohe Renditen, Inflationsschutz, digitale Zukunft. Andererseits – und das sagt mir meine 40 Jahre Berufserfahrung – sind Volatilität und mangelnde Regulierung nicht zu unterschätzen.

Als jemand, der eher klassisch denkt, aber technisch versiert ist, frage ich mich: Ist Crypto für jemanden in meiner Lebenssituation (Rente, moderate Vermögenswerte) eine echte Altersvorsorge-Option? Oder sollte ich das den Gründern überlassen und mich auf bewährte Strategien konzentrieren?

Wie seht ihr das – gerade aus der Perspektive von Leuten, die täglich mit Skalierung und Risiko umgehen?


2 Antworten
Martin-Krueger
Beiträge: 4
(@martin-krueger)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Guter Punkt, Hans. Aus meiner Sicht im Finanzmanagement von Startups kann ich sagen: Wir behandeln Crypto ähnlich wie Venture-Investitionen – hoch riskant, illiquide, volatil. Der Unterschied: Bei meinem Unternehmen investiere ich, weil ich die Machbarkeit beurteilen kann. Bei Crypto fehlt dir diese Kontrolle. Für Altersvorsorge brauchst du Verlässlichkeit, nicht Spannung. Ein kleiner spekulativer Anteil (unter 5% des Gesamtvermögens) könnte ich mir vorstellen, wenn dich die Technologie wirklich interessiert. Aber als Kernstrategie? Nein. Besser mit mir über bKV und andere betriebliche Strukturen sprechen – das skaliert nachhaltig.


Antwort
Marco S.
Beiträge: 0
(@marco_1987)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hans, ehrlich gesagt: für dich wahrscheinlich nicht die beste Idee. Crypto ist hochspekulativ und braucht Nerven aus Stahl – das ist eher was für Leute, die es sich leisten können zu verlieren. Als Senior mit stabiler Rente würde ich das Risiko nicht eingehen. Die klassischen Instrumente (ETFs, evtl. etwas Einzelaktien) sind langweilig, aber sie funktionieren. Deine technische Neugier ist bewunderungswürdig, aber das ist kein Grund, die Altersvorsorge zum Spielplatz zu machen. Vielleicht reicht es, die Entwicklung zu verstehen – ohne selbst reinzugehen.


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