Hey Leute,
beschäftige mich gerade intensiv mit verschiedenen Frameworks zur Ideenfindung und bin etwas überwältigt von den ganzen Methoden. Da draußen wird ja viel über Design Thinking, Lean Startup und Jobs-to-be-Done diskutiert - alle schwören auf ihr jeweiliges System.
Ich baue seit Jahren Communities auf und merke, dass ich bei neuen Projekten oft sehr intuitiv vorgehe. Das funktioniert auch, aber ich würde gerne strukturierter werden. Besonders wenn es um nachhaltige Geschäftsmodelle geht - da braucht man ja eine solide Basis.
Was sind eure Erfahrungen in der Praxis? Welche Methode hat euch wirklich weitergeholfen bei der Entwicklung neuer Ideen? Ich hab das Gefühl, dass jeder Berater was anderes empfiehlt, aber wie sieht's im echten Startup-Alltag aus?
Bin gespannt auf eure Meinungen - gerade jetzt im Frühjahr plane ich ein paar neue Projekte und würde gerne mit der richtigen Methode starten.
Kann deine Verwirrung total verstehen! Nach 15 Jahren Pause bin ich auch gerade dabei, mich durch all diese neuen Methoden zu wühlen.
Früher haben wir einfach eine Idee gehabt, bisschen Marktforschung gemacht und losgelegt. Heute gibt's für alles ein Framework - manchmal vermisse ich die einfachen Zeiten.
Aus meiner aktuellen Erfahrung würde ich sagen: Jobs-to-be-Done ist super für die Zielgruppenanalyse. Da geht's wirklich darum zu verstehen, was die Leute erreichen wollen. Das hilft mir gerade enorm bei meinem neuen Projekt. Design Thinking find ich zu aufgebläht - zu viele Post-Its, zu wenig konkrete Ergebnisse.
Lean Startup nutze ich eher in der Umsetzungsphase, wenn's ans Testen geht. Das MVP-Konzept ist schon gold wert.
Mein Tipp: Fang mit Jobs-to-be-Done an für die Ideenvalidierung und wechsel dann zu Lean für die Umsetzung. Die ganzen Berater wollen halt ihre Methode verkaufen, aber du musst schauen was zu dir und deinem Business passt. Bei Communities hast du ja schon den Vorteil, dass du nah an deinen Nutzern dran bist.