Moin zusammen,
stehe vor 'ner klassischen Make-or-Buy Entscheidung bei der Kinderbetreuung. Haben 22 MA, davon 8 mit Kindern unter 10. Problem kennt ihr: Kita zu, Kind krank, Betreuung fällt aus = Mitarbeiter weg.
Option A: Eigene Mini-Kita im Office. Setup würde etwa 12k kosten (Spielbereich umbauen, Sicherheit, erste Ausstattung). Plus laufende Kosten für Betreuerin (könnte Teilzeit-Kraft sein). Vorteil: Eltern sind da, können bei Bedarf einspringen.
Option B: Jedem Elternteil 200€/Monat Betreuungszuschuss zahlen. Können sie flexibel nutzen - Babysitter, Notfall-Kita, whatever.
Mein Tech-Background sagt: Option A ist wie eine interne Lösung - mehr Kontrolle, aber auch mehr Aufwand. Option B ist wie SaaS - weniger Verantwortung, aber weniger Einfluss.
Wer hat Erfahrungen? Besonders interessiert mich: Wie oft nutzen die Mitarbeiter sowas wirklich? Gerade jetzt im Sommer mit den Ferienzeiten merke ich, wie oft Eltern jonglieren müssen.
Rechtlich hab ich schon gecheckt - beides machbar. Geht mir um die praktische Seite.
Danke!
Hey,
interessantes Dilemma! Ich war vor meiner Gründungspause selbst in einer ähnlichen Situation, allerdings mit weniger MA.
Aus meiner damaligen Erfahrung: Die Office-Kita klingt erstmal super, aber der Aufwand ist echt nicht zu unterschätzen. Du brauchst nicht nur die Betreuerin, sondern auch Vertretung bei Krankheit, entsprechende Versicherungen und musst ständig auf Sicherheitsstandards achten. Bei uns haben am Ende nur 3-4 Eltern das Angebot regelmäßig genutzt.
Die 200€ sind dagegen sehr flexibel einsetzbar. Gerade jetzt wo ich wieder gründe und mich mit modernen Arbeitsmodellen beschäftige, sehe ich den Trend eindeutig Richtung flexible Benefits. Die Eltern können das Geld für spontane Babysitter nutzen, längere Kita-Zeiten finanzieren oder auch mal die Großeltern "bezahlen".
Mein Tipp: Fang mit den Zuschüssen an und evaluiere nach 6 Monaten. Wenn die Nachfrage da ist und die Ausfallzeiten trotzdem hoch bleiben, kannst du immernoch über die Office-Lösung nachdenken.
Was sagen denn deine betroffenen Mitarbeiter? Deren Input wäre Gold wert.