Hallo zusammen,
ich bin nach längerer Auszeit wieder im Startup-Geschäft und stehe vor der Frage, wie wir unseren Mitarbeitern bei der Mobilität helfen können. Haben aktuell 12 Leute an Bord und merken, dass besonders im Sommer viele mit dem Rad zur Arbeit kommen wollen - Klimaanlage im ÖPNV ist ja auch nicht immer verlässlich.
Bei meinem letzten Startup vor 15 Jahren hatten wir noch klassische Dienstwagen für die Führungsebene, aber die Zeiten haben sich geändert. Jetzt überlege ich zwischen Jobrad-Leasing und eventuell ein paar kleinen Elektro-Dienstwagen für alle.
Was sind eure Erfahrungen mit den echten Kosten? Jobräder sollen ja steuerlich attraktiv sein, aber kommen da nicht noch Verwaltungsaufwand und Versicherung dazu? Und wie ist das bei kleinen Dienstwagen - lohnt sich das überhaupt bei unserer Größe?
Würde mich über eure praktischen Erfahrungen freuen, besonders die versteckten Kosten die man am Anfang nicht sieht. Plane das für die Urlaubszeit zu entscheiden, damit wir im Herbst starten können.
Hey,
aus der Perspektive unseres Konzerns kann ich dir sagen: Jobräder sind administrativ wirklich entspannt geworden. Die meisten Anbieter übernehmen mittlerweile die komplette Abwicklung, du hast quasi nur den initialen Aufwand. Bei uns läuft das über eine Online-Plattform und die HR muss nur noch freigeben.
Kostenmäßig ist Jobrad unschlagbar - 0,25% vom Listenpreis als geldwerter Vorteil für den MA, dazu die Gehaltsumwandlung. Bei einem 2000€ Rad zahlst du als AG ca. 50€ monatlich, der MA spart aber deutlich mehr an Steuern/SV.
Kleine E-Dienstwagen sind bei 12 Leuten mMn noch zu früh. Allein die Parkplätze, Versicherung, Wartung... das wird schnell komplex. Außerdem nutzt das nicht jeder, im Gegensatz zu Rädern die wirklich täglich gebraucht werden.
Wir haben beides und die Jobrad-Nutzung ist deutlich höher. Würde empfehlen erstmal mit Jobrädern anzufangen und zu schauen wie das ankommt. Kannst ja später immer noch Carsharing oder sowas dazunehmen.
LG
Alex