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Elternzeit-Vertretung im 5-Mann-Startup: Freelancer holen oder intern umverteilen?

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Hans B.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@h-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#46]

Moin zusammen,

wir sind ein kleines Team – fünf Leute, alle in Vollzeit, jeder hat seinen klaren Bereich. Jetzt geht eine Kollegin im September in Elternzeit, voraussichtlich 12 Monate. Sie ist bei uns für den Bereich Kundenkommunikation + Projektkoordination zuständig, also nichts was man mal eben nebenher macht.

Ich stehe jetzt vor der Frage: Holen wir uns für die Zeit einen erfahrenen Freelancer rein, oder verteilen wir die Aufgaben auf die verbleibenden vier Personen?

Das Problem bei der internen Lösung: Alle vier sind eigentlich schon gut ausgelastet. Im Sommer läuft es gerade gut, aber sobald der Herbst kommt und Projekte wieder anlaufen, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir das dauerhaft stemmen ohne dass irgendwo Qualität leidet. Andererseits kostet ein guter Freelancer für 12 Monate auch schnell 50-70k, je nach Stundensatz.

Bei der Freelancer-Option hab ich Bedenken wegen Einarbeitung, Kundenkontakt (die kennen unsere Kollegin und schätzen die Kontinuität) und dem ganzen Wissenstransfer, der bis September nötig wäre.

Hat jemand sowas schon bei einem kleinen Team gemacht? Gibt es vielleicht auch eine Mischform die Sinn macht – z.B. Freelancer für Teilaufgaben, Rest intern?

Freue mich über konkrete Erfahrungen, keine Theorie bitte.


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