Hi zusammen, wir sind gerade in einem Wachstumsphase mit knapp 12 Leuten und überlegen, wie wir unseren Tech-Stack um Benefits erweitern, die tatsächlich ankommen. Bisher haben wir eher klassisch mit Gehalt kalkuliert, aber im Juli merken wir langsam: Gutes Wetter, Energielöcher im Team, und ich frage mich, ob wir mit gezielten Gesundheitsleistungen nicht smarter fahren könnten.
Mir geht es konkret um: Fitness-Zuschüsse, Yoga-Kurse, ergonomische Ausrüstung – was davon ist wirklich steuerfrei und lohnt sich für einen kleinen Laden? Ich habe gehört, dass man da bis 600€ pro Jahr pro Person machen kann, aber wie strukturiert man das richtig? Und ganz praktisch: Spielt das bei uns als KI-SaaS-Startup eine Rolle bei der Arbeitgeberattraktivität? Remote ist bei uns Standard, aber im Sommer kommen wir regelmäßig zusammen.
Wir wollen hier nicht über-komplizieren, aber auch nicht am Steuersystem scheitern. Hat jemand echte Erfahrung, wie man das mit kleinen Teams sinnvoll aufzieht?
Markus hat recht mit den 600€. Ich würde aber differenzieren: Bei Remote-Setups ist das spannend, weil viele Mitarbeiter ihre Homeoffice-Ergonomie selbst finanzieren. Ein pauschaler Zuschuss (300-400€) zur Workstation-Optimierung rechnet sich schneller als klassische Fitnessstudio-Memberships, die die Leute nicht nutzen.
Wir haben in unserem letzten Konzern einen Mix gemacht: Grundbudget für ergonomisches Equipment, dann einen Katalog mit Kursanbietern. Die Inanspruchnahme war höher, wenn's niedrigschwellig war – also nicht "such dir was", sondern "wir bezahlen diese drei Angebote". Das hat auch administrative Last gespart. Bei 12 Personen könntest du das noch manuell handeln, aber überlege dir schon jetzt, wie das skaliert. Ein einfaches Tabellen-Setup ist da besser als adhoc-Versprechungen.