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Website Hostinger bietet eine kostengünstige Möglichkeit, deine Startup-Website zu hosten. Mit Preisen, die deutlich unter dem Durchschnitt liegen, ist Hostinger eine attraktive Option für Gründer, die ihre Ideen ins Netz bringen möchten. Doch was macht Hostinger so besonders, und worauf solltest du achten? In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Vor- und Nachteile dieses Hosting-Anbieters.

Warum Website Hostinger bei Gründern beliebt ist

Hostinger ist ein litauisches Webhosting-Unternehmen, das 2004 gegründet wurde und inzwischen nach eigenen Angaben über drei Millionen Kunden in mehr als 150 Ländern bedient. Das allein macht noch keinen Anbieter interessant. Was Hostinger im Gründer-Umfeld so häufig diskutiert werden lässt, ist eine Kombination aus zwei Faktoren: erstens die aggressiv niedrigen Einstiegspreise, die deutlich unter dem liegen, was die meisten europäischen Hoster verlangen, und zweitens eine konsequente Ausrichtung auf ein Publikum, das technisch nicht auf Expertenniveau operiert, aber trotzdem professionelle Ergebnisse erwartet.


Was kostet Website Hostinger wirklich?

Wenn du auf die Hostinger-Website gehst, springen dir Preise ins Auge, die fast unwirklich niedrig erscheinen. Einstiegstarife ab etwa zwei bis drei Euro pro Monat für Shared Hosting, Cloud-Hosting ab knapp zehn Euro, VPS-Lösungen ab rund fünf Euro. Auf den ersten Blick sieht das nach einem Geschenk aus. Auf den zweiten Blick wird es differenzierter, und genau diese Differenzierung ist wichtig, bevor du deine Kreditkarte zückst.

Die beworbenen Tiefstpreise sind in der Regel an Vertragslaufzeiten von 48 Monaten gebunden. Das bedeutet, du zahlst zwar pro Monat sehr wenig, bindest dich aber für vier Jahre und zahlst den Gesamtbetrag im Voraus. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten liegt der monatliche Preis bereits spürbar höher, und bei monatlicher Zahlung – sofern überhaupt angeboten – kostet das Hosting ein Vielfaches des Aktionspreises. Noch relevanter ist der Verlängerungspreis. Nach Ablauf der initialen Laufzeit steigt der Tarif häufig auf das Drei- bis Vierfache des ursprünglichen Angebots. Das ist kein Hostinger-spezifisches Problem, sondern gängige Praxis in der Hosting-Branche, aber es ist etwas, das du einkalkulieren solltest, bevor du den günstigen Einstiegspreis für bare Münze nimmst.


Wie einfach ist der Einstieg mit Website Hostinger?

Die ehrliche Antwort: überraschend einfach, aber nicht ohne Lernkurve. Hostinger hat in den vergangenen Jahren viel Aufwand in die Vereinfachung des Onboardings gesteckt, und das merkt man. Nach der Registrierung landest du im hPanel, dem hauseigenen Control Panel, das sich bewusst von der Komplexität des branchenüblichen cPanel abgrenzt. Die Oberfläche ist aufgeräumt, die wichtigsten Funktionen sind über große, klar beschriftete Kacheln erreichbar, und die Einrichtung einer WordPress-Website funktioniert über einen geführten Installationsprozess, der dich Schritt für Schritt durch die Konfiguration leitet.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf diesen Artikel zum Thema: unitplus.

Wenn du dich statt für WordPress für den Hostinger Website Builder entscheidest, wird es noch niedrigschwelliger. Der Builder arbeitet mit einem Drag-and-Drop-Prinzip, bietet mittlerweile eine KI-gestützte Funktion, die dir basierend auf ein paar Angaben zu deinem Geschäftsmodell einen kompletten Website-Entwurf generiert, und kommt mit einer Auswahl an Templates, die visuell durchaus mit deutlich teureren Plattformen wie Squarespace mithalten können. Für eine einfache Unternehmenswebsite mit Startseite, Über-uns-Bereich, Leistungsübersicht und Kontaktformular ist es realistisch, innerhalb von zwei bis vier Stunden ein vorzeigbares Ergebnis zu haben – vorausgesetzt, du hast deine Texte und Bilder bereits vorbereitet.

Technisch relevante Grundfunktionen sind in den meisten Tarifen bereits enthalten. Kostenlose SSL-Zertifikate gehören zum Standard, was nicht nur für die Sicherheit deiner Besucher wichtig ist, sondern auch ein Ranking-Faktor bei Google. Automatische wöchentliche Backups sind in den höherwertigen Shared-Tarifen inbegriffen, bei den günstigsten Paketen musst du dich selbst darum kümmern oder ein kostenpflichtiges Add-on buchen. Die Servergeschwindigkeit hat Hostinger in den letzten Jahren merklich verbessert, unter anderem durch den Einsatz von LiteSpeed-Webservern und ein eigenes Content Delivery Network. Für SEO-bewusste Founder ist das eine relevante Information, denn Seitenladezeit ist ein direkter Ranking-Faktor, und ein langsamer Server kann selbst die beste Content-Strategie sabotieren.

Passend dazu haben wir einen weiteren Beitrag zum Thema: Buchhaltungssoftware.

Was du wissen solltest: Der Hostinger Website Builder ist ein geschlossenes System. Wenn du dich später entscheidest, zu einem anderen Hoster zu wechseln, kannst du eine damit erstellte Website nicht einfach mitnehmen. Bei WordPress hast du dieses Problem nicht, weil WordPress-Installationen grundsätzlich portabel sind. Für Founder, die langfristig flexibel bleiben wollen, ist WordPress daher in den meisten Fällen die klügere Wahl, auch wenn der Einstieg eine halbe Stunde länger dauert.

Ein Punkt, der speziell für Gründer im deutschsprachigen Raum relevant ist, betrifft den Serverstandort und die DSGVO. Hostinger betreibt Rechenzentren in verschiedenen Ländern, darunter auch in Europa, zum Beispiel in den Europäischen Union.

Häufig gestellte Fragen

Ist Hostinger für Startups geeignet?

Ja, Hostinger bietet kostengünstige Tarife und benutzerfreundliche Tools, die ideal für Startups sind, die schnell und einfach online gehen möchten.

Welche Hosting-Optionen bietet Hostinger?

Hostinger bietet Shared Hosting, Cloud Hosting und VPS-Hosting an, um verschiedene Bedürfnisse und Budgets abzudecken.

Wie ist der Kundensupport von Hostinger?

Hostinger bietet einen 24/7-Live-Chat-Support, der schnell reagiert. Telefonischer Support ist nicht verfügbar, der Chat ist primär auf Englisch.

Welche zusätzlichen Kosten können bei Hostinger anfallen?

Neben den Grundtarifen können Kosten für zusätzliche E-Mail-Konten, Backups und erweiterte Funktionen anfallen, die nicht in den günstigsten Tarifen enthalten sind.

Kann ich mit Hostinger skalieren, wenn mein Business wächst?

Ja, Hostinger ermöglicht Upgrades innerhalb des eigenen Ökosystems. Für extrem hohe Traffic-Anforderungen könnten jedoch spezialisierte Cloud-Anbieter besser geeignet sein.

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