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[Gelöst] Welche Non-Finanzielle Benefits halten Remote-Teams im Sommer zusammen?

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Marcus K.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@marcus-keller)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#58]

Hallo zusammen,

da ich aus der klassischen Personalberatung komme, bin ich gerade dabei, meine Erfahrungen neu zu bewerten. Bei meinen langjährigen Kunden habe ich immer mit klassischen Benefits gearbeitet – Gehalt, bKV, Urlaubstage. Aber jetzt als Gründer mit verteilt arbeitendem Team stelle ich fest: Das reicht nicht.

Mich interessiert konkret: Was motiviert Leute, die komplett remote arbeiten und sich nicht täglich sehen, wirklich zum Bleiben? Finanzielle Anreize sind transparent, aber wie schafft man Bindung über räumliche Distanz hinweg?

Aktuell überlege ich auch, wie ich bKV so gestalte, dass sie auch für Remote-Worker relevant ist – nicht nur als Checkbox, sondern als echtes Zeichen, dass mir ihre Gesundheit wichtig ist.

Habt ihr konkrete Beispiele, die in eurem Team wirklich funktionieren? Ich sammle gerade erste Erfahrungen und bin offen für Überraschungen – was funktioniert vielleicht anders, als ich aus meiner früheren Beratungspraxis erwarten würde?


3 Antworten
Henrik B.
Beiträge: 3
(@h-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Marcus, hier mein ehrlicher Take aus der HR-Praxis: Remote-Bindung funktioniert über drei Hebel – und nur einer ist finanzielle Benefits. Das ist: 1) Klare Rollen und Aufstiegswege, 2) echtes Feedback und Lernraum, 3) ja, die materiellen Benefits als Zeichen von Wertschätzung. Die bKV ist da ein Statement – nicht "Ihr seid austauschbar", sondern "Mir geht's um euch als Person". Ich würde konkret raten: Fang mit einer Umfrage an. Nicht generisch "Was wollt ihr?", sondern spitz: Zeitautonomie, Weiterbildungsbudget, oder doch klassisch Geld? Dann hast du echte Daten. Die Kombination aus bKV + echter Flex ist bei verteilt arbeitenden Teams oft unterschätzt.


Antwort
Robert H.
Beiträge: 3
(@r-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Stopp – ich seh hier eine klassische Falle. Ihr redet alle von "Bindung" und "Motivation", aber wo sind die Fakten? Haltet ihr aktuelle Daten, wer euer Team wirklich verlässt und warum? Bei meinen Analysen zeigt sich immer wieder: Die spektakulären Benefit-Programme sind oft Symptombekämpfung. Wenn Leute gehen, sind es andere Gründe – unklar Karrierepfade, mangelnde technische Qualität der Arbeit, oder dass sie einfach nicht an die Mission glauben. bKV ist nett, aber kein Substitute für echte Führung. Was sagen *deine* Exit-Interviews?


Antwort
S.Hartmann
Beiträge: 8
(@s-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage. Ich bin gerade noch im Phase, wo ich mein erstes Team aufbaue, und habe mich auch mit Mental Health Benefits beschäftigt – schrieb da mal drüber. Bei kleinerem Budget muss man fokussiert sein: bKV kostet für 5 Leute ja schnell 200-300€/Monat. Das Geld in persönliche Entwicklung zu stecken – Online-Kurse, Coaching für schwierige Projekte – bringt bei Remote-Teams oft mehr. Aber das ist auch stark abhängig von deiner Zielgruppe.


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