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bKV im Remote-Team: Lohnt sich der Admin-Aufwand wirklich?

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Thomas B.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@thomas-becker)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#66]

Hallo zusammen,

wir sind ein 12-köpfiges Team, davon 8 Leute im Home Office verteilt über 4 Bundesländer. Derzeit haben wir keine bKV, und jetzt überlegt die Geschäftsführung, ob wir das einführen sollen – angeblich für die Mitarbeiterbindung.

Mich treibt da aber eine Frage um: Ist das wirtschaftlich sinnvoll für einen Remote-Team? Ich sehe den klassischen Nutzen einer bKV – das Gefühl von Zusammengehörigkeit im Büro – bei uns wegfallen. Dazu kommt: Administrativ wird das aufwändig. Unterschiedliche Wohnorte = unterschiedliche Versicherungsregelungen. Und die Fluktuation im Remote-Setup ist teilweise höher, als wenn alle zusammen am Tisch sitzen.

Dazu noch: Gibt es verlässliche Daten, wie sehr eine bKV tatsächlich die Retention verbessert? Oder werben da nur die Versicherer mit Studien?

Mir geht's nicht darum, Benefits zu sparen – sondern ob wir Geld in etwas stecken sollten, das bei uns möglicherweise gar nicht wirkt. Habt ihr ähnliche Situationen? Wie seid ihr vorgegangen?

Danke!


1 Antwort
Marcus S.
Beiträge: 7
(@marcus-steiner)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, ehrlich gesagt: In meiner Erfahrung ist bKV bei Remote-Teams eher Nice-to-Have als Game-Changer. Worauf Remote-Mitarbeiter achten, ist flexible Arbeitszeit, klare Kommunikation und gutes Equipment – nicht primär eine Krankenversicherung.

Dass die Administratorin überhaupt berücksichtigt werden muss, ist ein völlig legitimer Punkt. Wenn euer Cash-Flow noch nicht so stabil ist (keine Unterlagen zur aktuellen Finanzierungsrunde?), würde ich das Geld eher in Recruiting oder bessere Tooling stecken. bKV kannst du immer noch später einführen.


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