Hallo zusammen,
wir sind ein 12-köpfiges Team, davon 8 Leute im Home Office verteilt über 4 Bundesländer. Derzeit haben wir keine bKV, und jetzt überlegt die Geschäftsführung, ob wir das einführen sollen – angeblich für die Mitarbeiterbindung.
Mich treibt da aber eine Frage um: Ist das wirtschaftlich sinnvoll für einen Remote-Team? Ich sehe den klassischen Nutzen einer bKV – das Gefühl von Zusammengehörigkeit im Büro – bei uns wegfallen. Dazu kommt: Administrativ wird das aufwändig. Unterschiedliche Wohnorte = unterschiedliche Versicherungsregelungen. Und die Fluktuation im Remote-Setup ist teilweise höher, als wenn alle zusammen am Tisch sitzen.
Dazu noch: Gibt es verlässliche Daten, wie sehr eine bKV tatsächlich die Retention verbessert? Oder werben da nur die Versicherer mit Studien?
Mir geht's nicht darum, Benefits zu sparen – sondern ob wir Geld in etwas stecken sollten, das bei uns möglicherweise gar nicht wirkt. Habt ihr ähnliche Situationen? Wie seid ihr vorgegangen?
Danke!
Thomas, ehrlich gesagt: In meiner Erfahrung ist bKV bei Remote-Teams eher Nice-to-Have als Game-Changer. Worauf Remote-Mitarbeiter achten, ist flexible Arbeitszeit, klare Kommunikation und gutes Equipment – nicht primär eine Krankenversicherung.
Dass die Administratorin überhaupt berücksichtigt werden muss, ist ein völlig legitimer Punkt. Wenn euer Cash-Flow noch nicht so stabil ist (keine Unterlagen zur aktuellen Finanzierungsrunde?), würde ich das Geld eher in Recruiting oder bessere Tooling stecken. bKV kannst du immer noch später einführen.