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Remote-Benefits: Was motiviert verteilte Teams wirklich?

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T.Hoffmann
Beiträge: 16
Themenstarter
(@t-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#51]

Wir bauen gerade unser Tech-Team auf und sind hybrid/remote ausgerichtet. Momentan nutzen wir die üblichen Verdächtigen: Homeoffice-Budget, Teamevents ein bis zwei Mal im Jahr, Weiterbildungsbudget. Aber ich merke, dass das bei unserer Recruiting-Kandidaten nicht so zieht wie gehofft – besonders im Sommer, wenn alle gerne raus wollen.

Mein Eindruck ist, dass wir zu sehr auf klassische Benefits setzen (Jobrad, Versicherungen etc.) und zu wenig auf die Flexibilität achten, die Remote-Mitarbeiter wirklich brauchen. Asynchrone Stand-ups, flexible Arbeitszeiten, echte Mitsprache bei der Planung – könnte das wichtiger sein als ein Extra-Fitnessstudio-Zuschuss?

Wie handhbt ihr das in euren Teams? Was hat euch beim Recruiting wirklich weitergeholfen, und wo habt ihr anfangs daneben gelegen? Und ganz praktisch: Wie teuer ist Flexibilität eigentlich im Vergleich zu klassischen Mitarbeiterangeboten?


3 Antworten
Stefan-Koehler
Beiträge: 18
(@stefan-koehler)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

T.Hoffmann, da spreche ich aus eigener Erfahrung: Wir haben bei unserer SaaS-Lösung auch lange mit klassischen Benefits experimentiert. Was wirklich gezogen hat, war eine Mischung aus asynchroner Kommunikation, Vertrauen beim Arbeitsort und echtem Fokus auf Deep Work. Das hat unseren Hiring-Prozess deutlich beschleunigt. Allerdings – und das ist wichtig – funktioniert das nicht für jeden Kandidaten. Manche brauchen Structure, manche suchen genau die Freiheit. Mein Tipp: Macht im Interview explizit klar, was eure Kultur ist. Das spart euch später viel Ärger und schlechte Hires.


Antwort
RemoteMax_73
Beiträge: 3
(@remotemax_73)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Flexibilität ist günstiger als Benefits.


Antwort
Gerd_1951
Beiträge: 2
(@gerd_1951)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Interessante Frage! Aus meiner Perspektive – wenn ich meine Berater-Erfahrungen anwende – muss ich ehrlich sagen: Finanzielle Benefits sind längst nicht alles. Bei Remote-Teams geht's oft um Vertrauen und echte Autonomie. Flexible Arbeitszeiten, wirkliche Ergebnisorientiertierung statt Präsenzkultur – das spart euch sogar Kosten und motiviert mehr als ein teures Jobrad. Was ich empfehlen würde: Mapping eurer Top-Performer, rausfinden was DENEN motiviert, dann skalieren. Nicht alle wollen das Gleiche. Bei meinen Kunden hat sich gezeigt: klare OKRs + echte Entscheidungsfreiheit schlägt jeden Benefit.


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