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Jobrad vs. Firmenwagen: Was bevorzugen Mitarbeiter?

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Sandra_78
Beiträge: 11
Themenstarter
(@sandra_78)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#52]

Hallo zusammen,

wir bauen gerade unser zweites SaaS-Startup auf und sind jetzt an dem Punkt, wo wir die ersten Mitarbeiter einstellen. Dabei stellt sich mir die Frage, welches Mobilitätsangebot wir machen sollten.

Im B2B-Vertrieb hatte ich immer mit etablierten Unternehmen zu tun, die großzügig Firmenwagen vergeben. Aber für ein Startup finde ich das finanziell schwierig – Versicherung, Wartung, Fahrer im Außendienst, das summiert sich schnell.

Jobrad klingt attraktiver für uns: steueroptimiert, flexibel, und vor allem greift es das Nachhaltigkeitsthema auf, das gerade bei Tech-Talenten gut ankommt. Aber ich frage mich: Ist das wirklich das, was Fachkräfte von uns erwarten? Besonders im Sommer glaube ich, dass viele einfach mit dem Rad fahren – aber was ist im Winter oder wenn jemand mobil sein muss?

Wie handhabt ihr das in euren Teams? Habt ihr echte Erfahrungen damit gesammelt, was wirklich ankommen und was eher als Sparmaßnahme wahrgenommen wird?


6 Antworten
ThomasR
Beiträge: 6
(@thomasr)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Vorsicht: Jobrad-Propagandisten überall! 🙂 Die Wahrheit ist differenzierter. Bei meinem ersten Team-Aufbau habe ich gemerkt, dass Benefits einfach weniger wirken als man denkt. Es geht um Gehalt, Aufgaben und Kultur – ein Rad ändert nicht viel daran, ob jemand bleibt oder geht. Firmenwagen hätte ich auch nicht genommen, aber aus kostengründen, nicht aus Prinzip.


Antwort
Markus T.
Beiträge: 7
(@markus89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Punkt, Sandra. Ich habe das bei meinem Hauptjob (Produktmanagement im Mittelstand) beobachtet und auch bei der SaaS-Idee, an der ich nebenbei arbeite, überlegt. Bei uns hat sich Jobrad für bürogebundene Rollen bewährt, weil die meisten in der Stadt auch gar kein Auto brauchen. Für Außendienst-Positionen ist es aber ein halber Kompromiss – viele nehmen das Rad ungern für längere Fahrten oder Kundenbesuche. Das Problem ist: Du signalisierst damit unbewusst auch ein Budget-Limit. Firmenwagen kann man sparen, wenn man 3-4er-Teams hat statt Einzelnen. Vielleicht wäre ein Mix interessant – Jobrad für alle, aber für Außendienst zusätzliche Optionen?


Antwort
Mira K.
Beiträge: 3
(@mira28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin bei meiner GmbH-Gründung gerade auch bei diesem Thema – danke, dass du das aufgreifst! Eine Frage: Gibt es da Besonderheiten bei Jobrad bezüglich des Nachweises für den Sachbezug? Ich kenne das von der bKV her, dass man alles dokumentieren muss, aber bei Jobrad bin ich unsicher, wie streng das die Finanzbehörden sehen.


Antwort
Thomas-Becker
Beiträge: 4
(@thomas-becker)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin skeptisch bei beiden, ehrlich gesagt. Jobrad wird heute überall angeboten, also nicht unbedingt ein Differentiator. Und Firmenwagen ist einfach zu teuer für ein junges Startup. Die echte Frage sollte sein: Was motiviert deine konkrete Zielgruppe? Senior Developer in Berlin braucht kein Auto. Account Manager im Außendienst braucht einen. Das ist nicht eine generelle Frage, die du mit einem Benefit-Paket klären kannst. Messe vorher ab, wen du einstellen willst und was die wirklich brauchen.


Antwort
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