Hallo zusammen,
stehe gerade vor einer wichtigen Entscheidung für unser Startup. Wir sind aktuell 15 Leute und wachsen schnell - bis Ende nächstes Jahr sollen es 150+ werden. Jetzt brauchen wir endlich ein vernünftiges HR-System.
Habe mich hauptsächlich zwischen Personio und DATEV LODAS festgebissen. Personio wirkt sehr modern und startup-freundlich, aber bin mir unsicher ob das auch bei 150 MA noch gut funktioniert. DATEV kenne ich vom Steuerberater, scheint sehr solide aber auch ziemlich traditionell.
Was sind eure Erfahrungen mit der Skalierung? Personio sagt natürlich "kein Problem", aber wie sieht's in der Realität aus? Reporting, Performance, Komplexität der Prozesse?
Und DATEV - ist das nicht zu "old school" für ein Tech-Startup? Wobei Stabilität natürlich auch wichtig ist...
Würde mich über ehrliche Erfahrungsberichte freuen, besonders von Leuten die ähnliche Wachstumsphasen durchgemacht haben.
Bei der Skalierung würde ich definitiv vorsichtig sein. Hatte schon öfter erlebt, dass Systeme die bei kleinen Teams super laufen, ab einer bestimmten Größe problematisch werden. Ähnliche Erfahrung mit anderen Tools gemacht.
Personio ist definitiv benutzerfreundlicher, aber bei 150+ MA werden die Reporting-Anforderungen komplexer. DATEV ist zwar träge in der Bedienung, dafür sehr stabil und bewährt bei größeren Organisationen. Würde ehrlich gesagt zu DATEV tendieren - lieber jetzt die etwas umständlichere Einarbeitung als später ein komplettes System-Wechsel.
Also wir haben damals bei 80 Mitarbeitern von einem kleineren Tool auf DATEV gewechselt und waren sehr zufrieden. Das System ist zwar nicht das modernste, aber extrem zuverlässig und die Integration mit der Buchhaltung funktioniert tadellos.
Personio kenne ich nur vom Hörensagen, aber gerade bei schnellem Wachstum wie bei euch würde ich auf bewährte Lösungen setzen. HR wird eh schon kompliziert genug wenn ihr so schnell wachst - da sollte wenigstens die Software stabil laufen.
Personio haben wir bis 120 MA genutzt, dann wurde's hakelig mit den ganzen Workflows und Genehmigungsprozessen. Support war auch nicht mehr so flott wie am Anfang.