Hallo zusammen,
ich bin gerade in einer interessanten Situation. Mein E-Commerce-Team hat zwei konkrete Anfragen auf dem Tisch: Ein Micro-Influencer mit 80k Follower möchte eine Affiliate-Kooperation starten (provisionsbasiert), und gleichzeitig klopft ein etablierter Logistik-Partner an, der ähnliche Zielgruppen hat und ein klassisches B2B-Modell mit festen Konditionen vorschlägt.
Ich habe 25 Jahre in diesem Business hinter mir, aber diese ganze Influencer-Sache fasziniert und verwirrt mich gleichzeitig. Bei klassischen Unternehmenspartnerschaften weiß ich, worauf ich mich einlasse: Vertragssicherheit, nachvollziehbare Metriken, langfristige Planung. Bei Influencer-Deals habe ich aber immer das Gefühl, dass die Erfolgsmessung viel diffuser ist – und wie viel Budget sollte man tatsächlich dort riskieren?
Aus meiner Perspektive mit Internationalisierungs-Ambitionen frage ich mich: Skaliert Influencer-Marketing überhaupt ins Ausland? Oder bin ich da bessere beraten, mit lokalen B2B-Playern zu arbeiten?
Wie handhabt ihr das? Nutzt ihr beide Ansätze parallel, oder seid ihr da eher spezialisiert?