Hi zusammen,
wir sind gerade in Gesprächen mit einem potenziellen Partner für eine B2B-Kooperation im Bereich Employee Benefits. Es geht um eine Art Reseller-Modell, bei dem sie unsere bKV-Lösungen über ihre Vertriebskanäle anbieten – nichts Mega-Kompliziertes, aber auch nicht trivial.
Jetzt die Frage: Lohnt sich ein Anwalt für sowas, oder können wir den Vertrag selbst aufsetzen? Wir sind noch im early stage und jeder Euro zählt, aber ich will auch nicht in eine Falle tappen, die uns später teuer zu stehen kommt.
Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr selbst schon Kooperationsverträge gemacht – und wo hättet ihr euch im Nachhinein einen Profi gewünscht? Gibt's da auch Mittelwege, wie z.B. Muster-Templates überprüfen lassen statt komplett neu schreiben?
Danke für die Insights!
Marco
Ich würd's differenzieren: Wenn der Partner seriös ist und ihr schon lange zusammenarbeitet, kann ein Template reichen. Aber bei neuen Playern? Lass einen Anwalt drüber schauen, zumindest die kritischen Punkte. Habe ich auch in dem Thread zum Gesellschaftervertrag bei mehreren Investoren gelernt – da wurde mir schnell klar, wie wichtig gute Formulierungen sind. Gerade bei Benefits-Lösungen sind oft Daten und Compliance ein Thema – Finger weg von DIY, wenn du dir nicht sicher bist.
Marco, aus meiner Erfahrung mit mehreren Beteiligungen kann ich dir sagen: Bei B2B-Kooperationen würde ich nicht sparen. Ein guter Anwalt kostet 1.000–2.000 Euro und schützt dich vor Problemen, die dich dann 10x mehr kosten. Besonders bei Revenue Sharing und Exklusivitätsklauseln lauern Fallstricke. Hol dir ein Muster vom Anwalt, dann kannst du's für zukünftige Deals selbst anpassen. Das ist der beste Kompromiss zwischen Kosten und Sicherheit.