Hey zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit der Frage, ob es Sinn macht, mit direkten Konkurrenten in Cross-Promotion-Deals zu gehen. Bei uns im Remote-SaaS-Bereich gibt es einige andere Teams, die ähnliche Probleme lösen, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Auf den ersten Blick klingt das kontraintuitiv – warum sollte ich meine Zielgruppe mit nem Konkurrenten teilen? Andererseits: Wenn beide Teams komplementäre Use Cases haben oder unterschiedliche Kundensegmente ansprechen, könnte es ja win-win sein. Echte gegenseitige Empfehlungen, gemeinsame Webinare, vielleicht sogar integrierte Demo-Umgebungen.
Mich interessiert: Habt ihr das schon probiert? Wie habt ihr die rechtlichen und vertraglichen Dinge geregelt – vor allem wenn es um Kundendaten geht? Und wie seid ihr mit dem psychologischen Aspekt umgegangen, dass ihr euer Team "vorstellt" bei Mitbewerbern?
Besonders neugierig auf Remote-first Perspektive, da bei uns die Beziehungen ohnehin schon virtuell laufen. Kann das eher ein Vorteil oder Nachteil sein?
Interessante Frage – aus meiner Finanzbuchhaltungs-Perspektive möchte ich vor allem auf die vertragliche Seite hinweisen. Wenn ihr Revenue Sharing plant oder gemeinsame Assets aufbaut, brauchts ihr klare Regelungen: Wer gehört was, wie wird gemessen, wann kann man raus?
Ich habe gerade bei meinen Kooperationsrecherchen für mein eigenes Fintech-Startup gemerkt: Die meisten Probleme entstehen, weil am Anfang zu vage ist, was "erfolgreiche Promotion" überhaupt bedeutet. Bei Benefits und strategischen Deals habe ich gelernt, dass Messbarkeitskriterien Gold wert sind.
Mein Tipp: Startet klein, messt konkreti KPIs (Lead-Qualität, nicht nur Quantität), und baut eine Exit-Klausel rein für den Fall, dass's nicht läuft. Konkurrenz heißt nicht automatisch Gegnerschaft – manchmal hilft's dem ganzen Markt.
Das ist ne gute Frage. Ich hab da aus meinen Jahren in der Industrie was gelernt: Kooperationen mit der falschen Seite scheitern schnell, und Konkurrenten sind ne tricky Sache. Hab mir hier mal meine Learnings aufgeschrieben.
Bei Cross-Promotion mit Konkurrenten würde ich ganz klar unterscheiden: Sind's wirklich Direktkonkurrenten (gleiche Lösung, gleiche Kundengruppe) oder eher Nachbarn mit überlappenden Features? Im ersten Fall: Finger weg, die Zielgruppe ist zu wertvoll. Im zweiten Fall kann's funktionieren – aber nur mit super klaren Spielregeln und regelmäßiger Überprüfung, wer von wem mehr profitiert.
Die psychologische Seite ist unterschätzt. Dein Team muss dahinterstehen, sonst wirkt's unglaubwürdig.