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Kooperation scheitert an Kommunikation – wie hätte ich es sehen können?

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Klaus B.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@klaus-behrens)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#32]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit über 40 Jahren im Business und habe in meinem Leben schon einige Kooperationen gesehen – manche sind prächtig aufgeblüht, andere sind kläglich gescheitert. Gerade erlebe ich das mit einem jungen Gründer-Team, das ich beim Aufbau ihrer GmbH begleitet habe. Sie haben eine Kooperation mit einem größeren Partner eingefädelt, und nach nur drei Monaten ist alles zusammengebrochen.

Das Interessante: Der Kooperationsvertrag war eigentlich sauber aufgesetzt. Das Problem war viel banaler – Erwartungsmanagement und regelmäßiger Austausch haben komplett gefehlt. Der Partner dachte, das Startup kümmert sich um X, das Startup verstand unter dem Deal aber eher Y. Niemand hat das vorher geklärt.

Ich frage mich: Welche roten Flaggen übersieht man am leichtesten, bevor es zu spät ist? Und – ganz pragmatisch – wie beugt man solchen Missverständnissen vor, ohne dass die ganze Sache zu bürokratisch wird?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


1 Antwort
Felix K.
Beiträge: 3
(@felix_92)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Lieber Klaus,

Ich spreche hier aus einer ganz anderen Perspektive als du, aber deine Beobachtung trifft genau ins Schwarze. Ich bin gerade dabei, meine App zu strukturieren, und habe gemerkt: Viele Gründer (inklusive mir selbst) sind bei Kooperationen zu schnell begeistert von der Idee und viel zu langsam mit der Detailklärung.

Meine Lektion aus der Gründungsphase – und ja, ich bin noch am Anfang – ist: Bevor man was unterschreibt, sollte man mindestens drei Synchronisationsgespräche führen. Und bei jedem davon die gleiche Frage stellen: "Was verstehen Sie konkret unter [X]?" Wenn die Antworten nicht deckungsgleich sind, ist das ein Stopp-Signal.

Bei dir mit dem jungen Team klingt es auch so, als hätten sie nach der Unterzeichnung nicht mehr regelmäßig mit dem Partner geredet. Das ist fatal. Vielleicht ein monatliches Jour Fixe vorschreiben – nicht als Kontrolle, sondern als Klarheits-Garant?


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