Seite wählen

Notgroschen vs. Sta...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Notgroschen vs. Startup-Investment: Wie viel Sicherheit brauche ich?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
53 Ansichten
Ralf H.
Beiträge: 2
Themenstarter
(@r-hoffmann18)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#120]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer echten Gewissensfrage. Nach 15 Jahren in der Automobilindustrie habe ich mich entschieden, mich als Gründer selbstständig zu machen – zusammen mit einem Co-Founder an einem EdTech-Projekt. Das Geschäftsmodell sieht vielversprechend aus und wir haben erste Interessenten.

Aber: Meine Altersvorsorge ist im Grunde non-existent. Ich habe zwar etwas gespart, aber nicht systematisch. Jetzt stellt sich mir die Frage: Soll ich einen ordentlichen Notgroschen (6-12 Monate Lebenshaltung) aufbauen und konservativ anlegen – oder macht es mehr Sinn, das Geld lieber ins Startup zu pumpen, um schneller zu skalieren?

Ich bin nicht mehr 25, das ist mir bewusst. Aber ich bin auch nicht pensioniert und könnte noch 30+ Jahre arbeiten. Wie gehen andere hier damit um? Gibt es eine intelligente Balance zwischen persönlicher Absicherung und unternehmerischem Risiko? Oder bin ich realistisch zu naiv, wenn ich denke, dass das Startup selbst meine beste Altersvorsorge wird?

Freue mich auf ehrliche Meinungen.


2 Antworten
IdeenSchmied34
Beiträge: 2
(@ideenschmied34)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Praktisch gesprochen: Such dir einen Co-Founder, der beruflich noch absichert ist – oder macht das Model so, dass ihr beide noch halbtags Einkommen habt, während ihr den Proof of Concept fahrt. Dann löst sich die Notgroschen-Frage von allein. Ich mache das gerade so und die Validierungsphase läuft parallel ohne Existenzdruck. Klingt langsamer, ist aber weniger Zock.


Antwort
HelmutK
Beiträge: 13
(@helmutk)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ralf, die gute Nachricht: Mit deiner Erfahrung und in deinem Alter brauchst du nicht zwischen Erfolg und Sicherheit zu wählen. Ich habe genug Gründer gesehen, die mit 40+ gestartet haben und erfolgreich waren. Der Notgroschen ist die Basis. Dann: Bootstrapping mit realistische Zahlen von Tag 1. Kunden zahlen dir oder sie zahlen dir nicht. Wenn das EdTech-Modell wirklich stabil wird, kommen institutionelle Investoren. Dann kriegst du dein Kapital und mehr. Aber ohne die Eigenkapitalquote bist du als Gründer weniger attraktiv.


Antwort

Neue Beiträge

Teilen: