Hallo zusammen,
ich bin jetzt lange genug im HR unterwegs, um zu sehen, wie viele Gründer und deren Mitarbeiter ihre Ersparnisse einfach auf dem Tagesgeldkonto parken. Im Sommer 2026 wird das zur echten Geldfalle – die Inflation frisst die Zinsen einfach auf.
Bei meinen Gesprächen zur betrieblichen Krankenversicherung merke ich: Viele junge Unternehmer denken gar nicht darüber nach, wie sie Mitarbeiterspar-Benefits oder ihre eigene Altersvorsorge sinnvoll strukturieren. Gerade wenn man dann noch Monatsgehälter zurücklegen will oder Mitarbeiter-Boni anlegen muss, wird Tagesgeld schnell zum Performance-Killer.
Was macht ihr konkret? Gibt es hier Gründer, die für ihr Team oder sich selbst auf alternatives Sparen umgestellt haben – also ETFs, Fonds, vielleicht auch Immobilien-Anteile? Ich suche praktische Lösungen, die auch bei kleineren Beträgen sinnvoll sind und nicht zu komplex werden. Und: Wie kommuniziert man das gegenüber Mitarbeitern, wenn man es als Benefit anbietet?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Absolut nachvollziehbar, Martin – gerade im B2B-Bereich sehe ich, dass nachhaltige Geldanlage mittlerweile auch ein Recruiting-Argument ist. Bei uns funktionieren ESG-ETF-Angebote für Mitarbeiter deutlich besser als pure Tagesgeld-Zusatzleistungen. Die Kommunikation muss aber klar sein: nicht zu technisch, keine versteckten Gebühren. Mein Tipp: Mit dem CFO klären, dann transparent nach innen. Das steigert auch die Bindung, weil es zeigt, dass man sich um die Zukunft kümmert.
Guter Punkt, Martin. Nach meiner langen Pause bin ich auch gerade wieder in dieser Situation – aber aus einer anderen Angle. Bei meinem neuen Startup merke ich, dass digitale Vertriebspartnerschaften oft automatisch Sparquoten mit sich bringen. Habe mich jetzt mit ETF-Sparplänen auseinandergesetzt, einfach weil es im Onboarding so viel schneller läuft als klassisches Banking. Interessant: Viele meiner neuen B2B-Kunden zahlen auf diese Weise auch für ihre Teams. Das skaliert deutlich besser als Tagesgeld-Verwaltung. Könnte für dich bei der bKV-Kommunikation auch relevant sein?
Martin, ich verstehe deine Sorge vollkommen. Bin gerade wieder beim Aufbau und habe ähnliche Gedanken – aber im internationalen Kontext. Wenn du Mitarbeiter in mehreren Ländern hast oder expandierst, wird es mit Sparbenefit noch kniffliger. Hast du da schon Erfahrungen? Bei mir war das früher ein richtiger Schmerzpunkt. Würde interessieren, wie du das bei bKV-Gesprächen handhabst – einfach ignorieren oder aktiv ansprechen?