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Entnahmeplan im Alter selbst berechnen - wie realistisch?

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Werner H.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@werner-huber)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#126]

Liebe Forum-Community,

als ehemaliger Geschäftsführer habe ich gelernt, dass man Zahlen verstehen muss, um gute Entscheidungen zu treffen. Jetzt beschäftige ich mich mit der Frage, wie ich später von meinem aufgebauten Vermögen leben kann – ohne mich vollständig auf Finanzberater verlassen zu müssen.

Meine Situation: Ich habe über Jahre hinweg ein Portfolio aus ETFs, einzelnen Aktien und etwas Immobilienvermögen aufgebaut. Irgendwann möchte ich nicht mehr aktiv arbeiten, sondern systematisch Geld entnehmen. Ich kenne die 4%-Regel, aber das fühlt sich für meinen Fall zu simpel an.

Meine Fragen:
- Wie plant man einen realistischen Entnahmeplan, der Inflation, Steuern und variable Marktentwicklungen berücksichtigt?
- Macht es Sinn, selbst Excel-Szenarien zu rechnen, oder laufe ich Gefahr, wichtige Variablen zu übersehen?
- Welche Kenngrößen sind wirklich entscheidend – und welche lenken nur ab?

Ich freue mich auf eure praktischen Erfahrungen und ehrliche Einschätzungen.

Viele Grüße,
Werner H.


1 Antwort
LauraK64
Beiträge: 2
(@laurak64)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Sehr wichtiger Thread, Werner! Ich arbeite gerade selbst an meiner Finanzplanung für das Startup und stelle fest: Ohne klare Zahlen läuft man schnell in die falsche Richtung.

Zum Entnahmeplan: Steueroptimierung ist ein riesiger Hebel, den viele übersehen. Wenn du Einkünfte aus verschiedenen Quellen hast (Dividenden, Mieteinnahmen, eventuell noch aktive Einkommen?), kann die richtige Reihenfolge der Entnahmen tausende sparen.

Mein Tipp: Arbeite mit deinem Steuerberater eine Entnahmestrategie aus, nicht nur mit einem Finanzplaner. Die sehen oft nur Rendite, nicht die Steuerlast.

LauraK64


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