Bin gerade selbst wieder im Setup und hab mich das gleiche gefragt. Was ich mitgenommen hab: Die E-Rechnungspflicht ist real, aber nicht so dramatisch wie manchmal dargestellt. Bei meiner IoT-Lösung muss ich sowieso mit einer stabilen Buchhaltung rechnen – da ist die E-Rechnung eher ein Feature als ein Problem.
Wichtig: B2C (also wenn du an Privatpersonen verkaufst) ist davon nicht betroffen. Nur B2B. Das limitiert für viele Startups ohnehin die Relevanz in der frühen Phase.
Aus meiner Sicht als Angel: Das ist tatsächlich eine Frage, die ich mir bei jungen Gründern anschaue. Nicht weil ich rigid bin, sondern weil es zeigt, ob jemand strukturiert denkt. Die gute Nachricht für dich: Wenn du ab Tag 1 mit einer modernen Buchhaltungslösung startest (statt Excel-Tabellen), interessiert dich 2026 gar nicht. Dann ist es ein Software-Update, nicht eine Krise.
Wichtig: Deine Wahl zwischen Einzelunternehmen und GmbH sollte eher von Haftung, Finanzierungszielen und Kreditwürdigkeit abhängen als von E-Rechnungen. Das ist sekundär.