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Mental Health Apps für Teams - reine Geldverschwendung oder echter Nutzen?

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Stefan_1975
Beiträge: 2
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(@stefan_1975)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#23]

Hi zusammen,

stehe vor einer Entscheidung und bin mir unsicher. Mein 6-köpfiges Team ist nach dem anstrengenden Winterhalbjahr ziemlich ausgepowert, obwohl wir jetzt endlich wieder mehr draußen machen können. Ein Bekannter hat mir eine Mental Health App für Teams vorgeschlagen - kostet etwa 15€ pro Mitarbeiter im Monat.

Ich komme ja aus der Konzernwelt, da wurden solche Tools oft eingeführt aber niemand hat sie wirklich genutzt. Jetzt als Founder muss ich aber jeden Euro zweimal umdrehen. Andererseits: wenn das Team mental fitter ist, zahlt sich das ja auch aus.

Die App soll Meditation, Stressbewältigung und sowas bieten. Auch anonyme Check-ins für die Stimmung im Team. Klingt erstmal sinnvoll, aber ich frage mich: nutzt das wirklich jemand? Oder landen solche Apps nach 2 Wochen wieder in der Vergessenheit?

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit sowas gemacht? Besonders interessant wäre für mich die steuerliche Seite - kann ich das als Betriebsausgabe absetzen? Und falls ja, gibt es da irgendwelche Fallstricke?

Danke für eure Einschätzungen!


1 Antwort
Bernd K.
Beiträge: 11
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(@bernd85)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also aus meiner Erfahrung als langjähriger CFO kann ich dir nur raten: erst mal mit dem Team sprechen, bevor du Geld ausgibst. Hab das schon zu oft erlebt, dass solche Tools eingeführt werden und nach nem Monat liegt die Nutzung bei 10%.

Bei 6 Leuten würde ich erstmal schauen, ob ihr nicht andere Wege findet. Gemeinsame Mittagspausen wieder einführen, mal zusammen spazieren gehen, oder einfach regelmäßige 1on1 Gespräche. Kostet nix und ist oft effektiver.

Steuerlich ist das übrigens kein Problem - läuft unter Personalkosten bzw. freiwillige Sozialleistungen. Aber die 90€ monatlich könntest du auch in ein Team-Event stecken oder flexiblere Arbeitszeiten anbieten.

Falls du es trotzdem probieren willst: erstmal 3 Monate testen und ehrliche Nutzungsstatistiken anschauen. Aber meine Erfahrung sagt: echte Gespräche > digitale Lösungen, gerade bei kleinen Teams.

Ein Kollege hat mir mal gesagt, dass es sich lohnt die bKV-Tarife genau zu vergleichen, bevor man sich für Mental Health Apps entscheidet. Manche Anbieter haben sowas schon mit drin und man zahlt doppelt. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem Budgettarif-Vergleich. bKV-Tarifvergleich


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