Hi zusammen,
wir überlegen seit Wochen, für unser 15-köpfiges Team digitale Benefit-Cards einzuführen. Die 50€ steuerfreien Sachbezüge pro Mitarbeiter und Monat wären eine nette Sache, aber ich blicke bei den ganzen Anbietern nicht mehr durch.
Auf den ersten Blick sehen die meisten ähnlich aus: 2-4€ pro Karte/Monat, teilweise Rabatte ab bestimmten Teamgrößen. Aber ich hab das Gefühl, dass da noch mehr Kosten versteckt sind. Setup-Gebühren, Transaktionskosten, irgendwelche Premium-Features die man "braucht"...
Hat jemand konkrete Erfahrungen mit Anbietern wie Coverflex, Sodexo, JobRad+ oder den neueren wie Probonio? Wo sind euch versteckte Kosten aufgefallen?
Besonders interessiert mich: Rechnet sich das überhaupt bei kleineren Teams oder ist das eher was für größere Companies? Bei uns wären das 750€/Monat an Sachbezügen - klingt erstmal gut, aber wenn die Anbieter-Fees zu hoch sind...
Danke für eure Einschätzungen!
Kann deine Überlegung gut verstehen - nach meiner längeren "Unternehmer-Pause" muss ich mich auch erstmal wieder in all diese neuen Benefits-Geschichten einarbeiten.
Bei mir steht das Thema auch auf der Liste, aber ehrlich gesagt bin ich noch skeptisch ob sich der Aufwand bei kleineren Teams lohnt. Früher war das alles viel simpler - Tankgutscheine, fertig. 😅
Was ich bisher rausgefunden hab: Die Setup-Gebühren sind oft tatsächlich da, werden nur ungern prominent beworben. Bei Sodexo waren es glaub ich 150€ einmalig, bei den kleineren Anbietern teilweise weniger oder gar nichts.
Das mit den Transaktionskosten stimmt auch - manche nehmen pro Transaktion nochmal 0,2-0,5%, das summiert sich. Und dann gibts oft noch diese "administrative Pauschalen" die quartalsweise anfallen.
Mein Bauchgefühl sagt: Bei 15 Leuten könnte es knapp werden. Die reinen Kartengebühren sind ja schon 30-60€/Monat, plus die anderen Kosten... Am Ende bleiben von den 750€ vielleicht 600-650€ bei den Mitarbeitern an.
Habt ihr schonmal überlegt, ob eure Leute das überhaupt wollen? Manchmal ist mehr Gehalt einfacher als Benefits.