Hi zusammen,
wir sind gerade dabei, eine betriebliche Krankenversicherung für unser 6er-Team einzuführen. Das ist bei uns im Startup natürlich alles noch sehr organisch – ich als Gründer bin parallel noch in meinem Vollzeitjob als Dev tätig und habe da nebenbei keine HR-Erfahrung.
Die bKV ist jetzt schon vertraglich geregelt, aber ich merk schon, dass manche im Team echt nicht wissen, was das konkret bedeutet und welche Vorteile das für sie hat. Ich will das nicht einfach nur als "neue Benefit" abspeisen, sondern es verständlich kommunizieren.
Meine Frage: Wie erkläre ich meinem Team die bKV so, dass es wirklich ankommt? Worauf sollte ich beim Onboarding der neuen Mitarbeiter achten? Und gibt's da Fallstricke, die ich übersehen könnte – gerade weil wir wachsen und bald eventuell auch Remote-Leute dazu kommen?
Wäre dankbar für konkrete Tipps zur Kommunikation, nicht für theoretische Definitionen.
Danke!
Marcus, schöne Frage. Nach ein paar Rounds mit bKV bei meinen E-Commerce-Shops würde ich das so angehen:
**Kern-Kommunikation:** Der Schlüssel ist, dass Mitarbeiter verstehen, dass das echtes Geld spart – für sie UND für dich als Arbeitgeber. Das ist keine abstrakte Benefit, sondern konkrete Ersparnis. Mach da eine einfache Rechnung auf: "Normalerweise zahlt ihr 250€/Monat, mit bKV spart ihr ca. 60€."
**Praktisch:** Gib jedem ne kurze Übersicht mit den Top 3–4 Leistungen, die für eure Branche/euer Alter relevant sind. Tech-Teams sind oft jung – interessiert weniger Rheumatologie, mehr Zahnbehandlung und Sehhilfen.
**Onboarding:** New Hires bekommen das im First Week vor allem mündlich plus ein kurzes Datenblatt. Nicht zu viel auf einmal.
Bei Remote-Mitarbeitern: Das wird knifflig, je nach Standort. Da würde ich vorher mit dem Versicherer checken, welche Länder unkompliziert sind.
Du packst das! Klingt, als würdest du es richtig angehen.
Hey Marcus,
ice Frage. Ich bin selbst gerade bei meiner neuen Nebenrunden-Planung angekommen und habe mir auch schon gedacht, wie wichtig gute Kommunikation bei sowas ist.
My Take: Mach ein einfaches Infoblatt mit konkreten Zahlen. Nicht "Das reduziert Ihre Eigenanteile", sondern "Sie sparen pro Monat X Euro". Zeig auf, welche Leistungen konkret abgedeckt sind – Zahnarzt, Physiotherapie, Brillen – mit realen Beispielen.
Und ein großer Punkt: Onboarding-Gespräch einzeln, nicht als Gruppe. Jeder hat andere Prioritäten bei der Krankenversicherung. Manche wollen vor allem Zahn, andere Psychotherapie.
Bei Remote-Leuten musste ich mich auch erst informieren – das ist je nach Land kompliziert. Würde ich vorher klären, bevor es zu spät ist. Schau dir vielleicht schon mal die B2B-Budget-Diskussion an, die ging auch um Kosten-Realitäten.
Viel Erfolg damit!