Hallo zusammen,
ich stehe vor einer interessanten Situation und würde gerne eure Meinung dazu hören. Mein Startup (B2B SaaS, 3 Mitarbeiter) soll mit einem anderen jungen Unternehmen (Hardware-Entwicklung, 5 Leute) gemeinsam ein IoT-Produkt für die Landwirtschaft entwickeln. Perfektes Timing eigentlich - die Landwirte starten jetzt im Mai mit der Außensaison und brauchen smarte Lösungen für ihre Energiebilanz.
Wir bringen die Software-Expertise und Cloud-Infrastruktur mit, die anderen die Hardware und Sensorik. Beide Seiten investieren etwa gleich viel Zeit und Ressourcen. Jetzt stellt sich die Frage: Wie strukturieren wir das rechtlich und vor allem - wie teilen wir die Anteile am gemeinsamen Produkt?
Sollen wir eine neue GmbH gründen? 50/50 Split? Oder gibt es andere bewährte Modelle? Meine Sorge ist, dass einer von uns später das Gefühl hat, über den Tisch gezogen worden zu sein.
Hat jemand von euch schon mal so eine Konstellation gehabt? Welche Stolperfallen gibt es? Bin für jeden Input dankbar!
Beste Grüße
Harald
Hi Harald,
interessante Konstellation! Ich bin zwar noch relativ neu hier und beschäftige mich hauptsächlich mit bKV-Lösungen, aber ein Gedanke kam mir beim Lesen: Habt ihr schon über die langfristige Betreuung eurer Mitarbeiter nachgedacht? Bei so einem gemeinsamen Projekt wird euer Team ja wahrscheinlich wachsen.
Zur eigentlichen Frage - ich würde definitiv zu einer separaten Gesellschaft raten. 50/50 klingt erstmal fair, aber überlegt euch vorher genau, was passiert wenn einer mehr reinbuttern muss als geplant. Vielleicht erstmal mit einem Joint Venture anfangen und später schauen?
Ein Freund von mir hatte mal was ähnliches und die haben sich zuerst um Kleinigkeiten wie gemeinsame Mitarbeiterbenefits gekümmert (deshalb auch mein Gedanke zur bKV), bevor sie die großen rechtlichen Sachen geklärt haben. Hat geholfen das Vertrauen aufzubauen.
Sorry falls das nicht so hilfreich war - bin noch am Lernen was solche Partnerships angeht. Aber viel Erfolg mit eurem IoT-Projekt!
Sarah