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Welche Klauseln schützen kleinere Partner bei asymmetrischen Kooperationen?

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Henrik B.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@h-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#3]

Hallo zusammen,

ich stehe vor einer interessanten Herausforderung und würde gerne eure Expertise anzapfen. Wir sind ein HR-Tech Startup mit 8 Mitarbeitern und haben die Chance auf eine Kooperation mit einem DAX-Konzern (ca. 80.000 MA). Die wollen unser Tool für ihr Benefit-Management nutzen und im Gegenzug Vertriebsunterstützung bieten.

Klar, das klingt erstmal super - aber ich kenne die Tücken solcher David-vs-Goliath-Geschichten. Der Konzern hat natürlich deutlich mehr Verhandlungsmacht und kann sich auch bessere Anwälte leisten als wir.

Deshalb meine Frage: Auf welche Vertragsklauseln sollte ich als kleinerer Partner unbedingt bestehen? Was sind absolute No-Gos? Ich denke da an Kündigungsfristen, Exklusivitätsrechte, Haftungsbegrenzungen... aber was übersehe ich noch?

Bin dankbar für jeden Input von euch, die schon mal in ähnlichen Situationen waren. Gerade jetzt im Frühling laufen ja wieder viele Kooperationsgespräche an.


1 Antwort
Sarah K.
Beiträge: 21
(@bkvpioneer29)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey,

wow, das ist ja eine spannende Gelegenheit! Auch wenn ich noch relativ neu im Startup-Game bin, hab ich schon ein paar Horror-Stories über solche Kooperationen gehört.

Was mir spontan einfällt: Achte unbedingt auf eine faire Kündigungsklausel. Große Konzerne können sich oft erlauben, mal eben den Stecker zu ziehen, während ihr als Startup dann komplett dasteht. Mindestens 6-12 Monate Vorlauf würde ich versuchen rauszuholen.

Bei den Exklusivrechten wäre ich auch vorsichtig - die wollen sicher nicht, dass ihr mit der Konkurrenz arbeitet, aber du solltest dir genug Spielraum für andere Kunden lassen.

Und noch was: Schau dir unbedingt die IP-Rechte an. Gerade im HR-Tech Bereich entwickeln sich die Tools ja schnell weiter. Du willst nicht, dass am Ende alle Weiterentwicklungen dem Konzern gehören.

Hast du schon mal überlegt, ob ihr das Tool auch für deren bKV-Programme nutzen könntet? Das wäre doch ein interessanter zusätzlicher Use Case...

Viel Erfolg bei den Verhandlungen!

Sarah


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