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50k Marketing-Budget aufteilen: 70% Paid Ads oder 50/50 Mix sinnvoller?

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Markus W.
Beiträge: 3
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(@markus-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#8]

Servus zusammen,

stehe vor einer strategischen Entscheidung und würde gerne eure Meinungen hören. Haben Ende März 50k Funding bekommen für unser B2B SaaS Tool (Compliance-Management für internationale Expansionen). Jetzt ist die Frage, wie wir das Marketing-Budget am smartesten aufteilen.

Option 1: 70% in Paid Ads (Facebook, LinkedIn, Google) für schnelle Skalierung
Option 2: 50/50 Mix - Hälfte Paid, Hälfte für Content-Team, SEO, Tools etc.
Option 3: 80% organisch, nur 20% Paid als Test

Kunden sind hauptsächlich Scale-ups die international expandieren wollen. LTV liegt bei ~2400€, CAC sollte unter 300€ bleiben. Momentan haben wir 40 zahlende Kunden und wachsen 15% MoM organisch.

Das schöne Frühlingswetter motiviert mich gerade sehr, aber ich will keine voreiligen Entscheidungen treffen 😉 Die nächsten Monate sind crucial für uns - bis Herbst wollen wir auf 150 Kunden.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Besonders interessiert mich: Wie schnell habt ihr bei Paid Ads profitabel skaliert? Und lohnt sich der organische Aufbau bei unserem Kundensegment überhaupt?

Danke schonmal!


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1 Antwort
Andreas91
Beiträge: 27
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(@andreas91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hey!

Nach 15 Jahren Pause bin ich zwar nicht mehr ganz up to date, aber deine Situation klingt sehr spannend. Damals haben wir noch komplett auf Messen und Kaltakquise gesetzt - diese ganzen digitalen Kanäle gab es ja noch nicht so.

Aus meiner Sicht würde ich bei eurem B2B Segment eher zu Option 2 tendieren. LinkedIn Ads können bei Scale-ups echt gut funktionieren, aber ich würde parallel stark auf Content setzen. Gerade bei Compliance-Themen suchen die Leute nach fundiertem Know-how und Vertrauen ist mega wichtig.

Mit eurem LTV/CAC-Verhältnis habt ihr ja ordentlich Spielraum. Ich würde vielleicht sogar mit 60/40 starten (60% Content/SEO, 40% Paid) und dann schauen wie die Performance ist. Bei B2B dauert es oft länger bis organischer Content zieht, aber dann ist er sehr nachhaltig.

Eine Frage: Habt ihr schon mal Webinare oder Whitepapers zu internationalen Compliance-Fallen getestet? Das könnte bei eurer Zielgruppe gut ankommen.

Viel Erfolg und lass uns wissen wie es läuft!


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