Hay zusammen,
ic habe gerade unser Benefits-Paket überarbeitet und bin ehrlich gesagt verwirrt über das Ergebnis: Die meisten Mitarbeiter wissen gar nicht, welche Angebote sie überhaupt haben. Wir haben bKV, Weiterbildungsgutscheine, flexibles Homeoffice, ein Jobrad-Programm – aber wenn ich nachfrage, kommt oft nur ein Schulterzucken.
Mein Verdacht: Das Ganze wurde einfach in die Policies gepackt und gut ist. Jetzt im August, wenn ohnehin viele im Kopf gerade weg sind, passiert da gar nichts.
Wie kommuniziert ihr euer Benefit-Angebot intern so, dass es wirklich bei den Leuten ankommt? Braucht man da regelmäßige Reminders, Workshops, oder eher etwas in der onboarding-Phase? Und: Macht es einen Unterschied, ob man Benefits einzeln erklärt oder als Gesamtpaket darstellt?
Interessiert mich echt, weil ich das Gefühl habe, wir werfen Geld aus dem Fenster, wenn Mitarbeiter nicht mal wissen, was sie nutzen können.
Die meisten Gründer machen den Fehler, Benefits als einmalige Maßnahme zu denken statt als laufende Kommunikation. Meine Erfahrung: Erstelle einen "Benefits-Kalender" – jeden Monat ein Fokus-Thema. Im Januar Weiterbildung, im März bKV, im Juni Jobrad, usw. So wird es regelmäßig sichtbar und nicht zur Einmal-Info.
Plus: Macht einen Benefits-Champion im Team aus – jemanden, der Fragen beantwortet und selbst aktiv nutzt. Das funktioniert besser als wenn der CEO ständig erklären muss. Authentischer und niedrigschwelliger.
Zum August: Jetzt ist eher die Zeit für was Entspanntes – vielleicht ein Team-Event, um Benefits nebenbei zu erwähnen, nicht als Frontalvortrag.
Marcus, das ist tatsächlich ein Kernproblem, das ich in vielen Startups beobachte. Die harten Fakten: Benefit-Kommunikation ohne regelmäßige Wiederholung verpufft. Ein einmaliges PDF im Onboarding, das wars – das vergessen Leute nach zwei Wochen.
Was funktioniert: Vierteljährliche Benefits-Updates, idealerweise in einer 15-Min-Session mit konkreten Beispielen ("Wenn du 2x pro Woche ins Office kommst, spar dir das Jobrad und nimm stattdessen den Fahrtkostenzuschuss"). Bei 40 Köpfen sollte das easy zu managen sein.
Und: Benefit-Wert kommunizieren. Viele verstehen nicht, dass die bKV sie 3-4% mehr kostet als eine normale KV – mach das sichtbar. "Das sind 2.400 Euro pro Jahr, die wir für dich reinvestieren."
Im August? Vergiss es. Eher September, wenn der Kopf wieder klar wird.