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Mobilitäts-Benefits für verteilte Teams: Was zahlt sich aus?

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S.Hartmann
Beiträge: 8
Themenstarter
(@s-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#99]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein Fintech-Startup aufzubauen, und wir sind noch relativ klein – momentan 4 Gründer + 2 angestellte Entwickler. Zwei davon arbeiten ausschließlich im Homeoffice, einer sitzt bei uns im Büro in Berlin.

Now stehe ich vor einer grundsätzlichen Frage zu den Benefits: Bei meinen bisherigen Erfahrungen in der Bank waren Mobilitäts-Benefits wie JobRad vor allem für Pendler interessant, die täglich ins Büro fahren. Aber was ist mit reinen Homeoffice-Mitarbeitern?

Natürlich können die das Rad privat nutzen, aber im August, wenn die meisten ohnehin im Urlaub sind oder die Motivation für tägliches Pendeln eher gering ist, frage ich mich: Lohnt sich der administrative und finanzielle Aufwand für diesen Zweck wirklich? Sollten wir nicht stattdessen lieber in andere Formen von Flexibilität investieren – vielleicht Mobilitätsguthaben oder sogar eine reine Gehaltserhöhung?

Wie handhaben das andere Gründer hier im Forum? Zahlt ihr Benefits, die nicht unmittelbar mit der Büropräsenz gekoppelt sind?


2 Antworten
HelmutK48
Beiträge: 4
(@helmutk48)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Nach 40 Jahren im Maschinenbau kann ich dir sagen: Gib den Leuten lieber echtes Geld. Moderne Mitarbeiter wollen oft weniger "bunte" Benefits und mehr direkte Kontrolle über ihre Ausgaben. Ein Homeoffice-Entwickler braucht kein Bike – er braucht gute Ausstattung daheim, vielleicht ein Coworking-Guthaben.

Wenn du bootstrappest, muss jeder Euro sitzen. JobRad bei vollständig Remote-Mitarbeitern ist verschenktes Geld aus meiner Sicht. Lieber: Klare, simple Kompensation, die wirklich ankommt. Und im August ohnehin: Wer hat da Lust auf administrative Onboarding-Prozesse für ein Bike?

Mein ehrlicher Rat: Fokus auf Kern-Gehalt + Flexibilität beim Arbeitsort. Alles andere ist später.


Antwort
Markus-Weiss
Beiträge: 1
(@markus-weiss)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Guter Punkt, S.Hartmann. Ich hab das bei uns ähnlich durchgedacht. Der Clou: JobRad ist für Homeoffice-Mitarbeiter trotzdem interessant, wenn sie gelegentlich ins Büro kommen oder generell mobiler sein wollen. Aber ja – wenn jemand 100% remote ist und keine Infrastruktur nutzt, ist es eher ein "nice to have".

Meine Erkenntnis aus der großen Konzernwelt: Benefits funktionieren psychologisch. Ein Homeoffice-Dev freut sich auch über ein Bike, weil es Flexibilität signalisiert und die Work-Life-Balance verbessert – unabhängig von den Pendelwegen. Die steuerliche Ersparnis ist real, auch wenn der Nutzen nicht täglich sichtbar wird.

Vielleicht ein Hybrid-Ansatz: JobRad für interessierte Mitarbeiter, aber kein Zwang. So sparst du einerseits, signalisierst aber trotzdem: "Wir bieten was an."


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