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Mobilitäts-Benefits zur Mitarbeiterbindung: Was wirkt wirklich langfristig?

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Stefan-Richter
Beiträge: 5
Themenstarter
(@stefan-richter)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#103]

Hey zusammen, ich bin gerade dabei, mein E-Commerce-Team auszubauen – aktuell haben wir Leute in Deutschland, Polen und Tschechien. Während der Internationalisierung merke ich, dass die Benefits-Struktur total unterschiedlich ist je nach Land.

Mich interessiert jetzt weniger die einzelne Maßnahme (ob JobRad, Ticket oder whatever), sondern eher: Welche Mobilitäts-Benefits halten Mitarbeiter wirklich langfristig im Unternehmen? Ich sehe, dass viele bei uns nach 1-2 Jahren wieder gehen – obwohl wir eigentlich konkurrenzfähig sind.

Hat jemand von euch in seinen Teams gemerkt, dass bestimmte Mobilitäts-Benefits wirklich einen Unterschied machen bei der Retention? Und wie habt ihr das gemessen? Ist es eher der monetäre Wert, oder geht's auch um das Signal "wir kümmern uns um dein Arbeitsleben"?

Bonus-Frage: Wie macht ihr das mit remote-schweren Teams, wenn nicht alle täglich ins Büro kommen?


2 Antworten
SteuerfucHS29
Beiträge: 11
(@steuerfuchs29)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner Perspective im Controlling: Die Langfriststabilität von Mobilitäts-Benefits hängt stark davon ab, wie transparent du die Steueraspekte kommunizierst. Mitarbeiter, die verstehen, dass JobRad z.B. auch steuerlich optimiert ist, fühlen sich besser behandelt als die, denen es einfach "gegeben" wird. Hast du in deinen europäischen Märkten auch geschaut, wie die lokalen Gepflogenheiten sind? In manchen Ländern ist das Deutschlandticket-Äquivalent viel attraktiver als hier. Das Retention-Signal ist oft größer, wenn der Benefit sich nach den lokalen Prioritäten richtet, nicht nur nach dem Headquarter-Standard.


Antwort
Sebastian K.
Beiträge: 3
(@sebastiank)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Interessante Frage – bin gerade selbst am Überlegen, wie ich das für meine zukünftige Gründung strukturieren würde. Was ich aus meinem aktuellen Job gelernt habe: Es geht weniger um die absolute Höhe des Benefits, sondern um die Wahrnehmung von Fairness und Langfristigkeit. Wenn ein Mitarbeiter das Gefühl hat, dass die Firma in seine Mobilität investiert, weil sie ihn behalten will, ist das ein großer Unterschied zu "hier ist dein Benefit, take it or leave it". Vielleicht auch mal überlegen: Können die Leute in den verschiedenen Ländern tatsächlich von den gleichen Benefits profitieren, oder musst du lokal anders denken?


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