Hallo zusammen,
ich schaue mir gerade für ein kleines Team an, ob wir statt eines klassischen Firmenwagens eher mit einem Mobilitätsbudget arbeiten sollten. Hintergrund ist, dass wir keine fixe Auto-Nutzung für alle haben, aber trotzdem gern einen sauberen Benefit anbieten wollen, der im Alltag wirklich genutzt wird. Gerade jetzt im September, wenn die ersten Pendelthemen nach dem Sommer wieder hochkommen, wirkt das für mich ein guter Zeitpunkt, das einmal sauber zu prüfen.
Mich interessieren vor allem praktische Erfahrungen aus der Umsetzung: Wie habt ihr die interne Regelung aufgebaut, damit das Ganze nicht ausufert? Was habt ihr steuerlich bzw. vertraglich beachten müssen? Und ganz ehrlich: Ist das in der Praxis wirklich einfacher als ein Firmenwagen, oder verschiebt sich der Aufwand nur in die Verwaltung?
Ich komme aus der Ecke, wo man Geschäftsmodelle eher rechtlich und strukturell auseinanderzieht, deshalb suche ich keine Marketing-Antwort, sondern gern auch Hinweise, wo typische Denkfehler liegen. Besonders spannend fände ich Erfahrungen von Leuten, die schon mal zwischen Mobilitätsbudget, JobRad und klassischen Fahrzeuglösungen abgewogen haben.
Danke schon mal für einen nüchternen Austausch.
Ich bin da eher skeptisch, ob ein Mobilitätsbudget nicht oft als „einfacher“ verkauft wird, obwohl man am Ende trotzdem Regeln für Steuer, Nachweise und Missbrauch braucht. Für ein kleines Team kann das aber trotzdem sinnvoller sein als ein Firmenwagen, wenn man die Nutzung sauber begrenzt.