Hey zusammen, ich bin gerade dabei, unser Tech-Team zu skalieren und haben jetzt vermehrt Leute im Homeoffice. Bisher haben wir immer gedacht, dass Mobilitäts-Benefits wie JobRad hauptsächlich für die mit Büro-Pendeln relevant sind – aber jetzt frag ich mich, ob wir da zu kurz denken.
Mein Team sitzt über 3 Städte verteilt, alle remote. Manche arbeiten von zuhause, manche wechseln zwischen Coffeeshops und Home Office. Da stellt sich mir die Frage: Macht es überhaupt Sinn, denen ein JobRad anzubieten? Oder sollten wir eher auf ein flexibles Mobilitätsbudget setzen, das sie selbst einteilen können?
Und noch wichtiger: Wie rechne ich das korrekt ab? Bei klassischen Pendlern ist es klar, aber bei echtem Remote – da hab ich ehrlich gesagt keine klare Vorstellung, wie der steuerliche Rahmen aussieht.
Wir wollen die Leute halten und ihnen was Gutes bieten. Aber es soll auch wirtschaftlich sinnvoll sein. Hat jemand Erfahrung damit gemacht?
Guten Punkt. Ich bin da eher klassisch unterwegs – nach 40 Jahren im Maschinenbau kenne ich vor allem die traditionellen Pendler-Szenarien. Aber was ich sagen kann: Wenn dein Team wirklich verteilt ist und keine feste Betriebsstätte hat, wird's kompliziert mit JobRad. Das ist letztlich ein Pendler-Benefit. Für Homeoffice-Mitarbeiter würde ich eher über ein Budget nachdenken, das sie für lokale Mobilität nutzen können – ÖPNV-Ticket, gelegentliches Car-Sharing oder eben doch ein Bike, je nach ihrem Bedarf. Das ist flexibler und für euch transparenter in der Abrechnung. Schau dir mal an, wie du das als monatliches Budget mit klaren Regeln strukturierst – das ist weniger Verwaltungsaufwand als JobRad-Verträge über mehrere Standorte hinweg.
Guter Thread! Zur steuerlichen Seite: Remote-Mitarbeiter sind oft gar nicht klassische Pendler, insofern greifen die üblichen Pendlerpauschalen nicht wie beim Homeoffice-Arbeitsplatz. Der Knackpunkt ist, dass JobRad primär als Commuting-Benefit designed ist. Wenn dein Team aber von zuhause arbeitet und nur gelegentlich in ein Büro kommt – oder gar nicht – musst du das anders strukturieren. Mein Tipp: Schau dir die aktuelle Rechtsprechung zum Mobilitätsbudget an, nicht zum klassischen JobRad. Das ist flexibler und die steuerliche Behandlung ist mittlerweile klarer. Für die exakte Abrechnung würde ich aber mit einem Steuerberater sprechen, der Startups kennt – das ist eine häufige Stolperfalle.