Seite wählen

bKV kündigen oder w...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

bKV kündigen oder wechseln: Worauf achten?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
15 Ansichten
S.Weber60
Beiträge: 7
Themenstarter
(@s-weber60)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#131]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein Startup wieder hochzufahren nach einer längeren Pause – und plötzlich stellt sich die Frage nach der betrieblichen Krankenversicherung für die ersten Mitarbeiter, die ich einstellen möchte.

Ich bin ehrlich: Bei bKV kenne ich mich null aus. Die meisten Anbieter werben damit, dass es super attraktiv für Kandidaten ist und die Bindung erhöht. Aber jetzt lese ich überall, dass Kündigungsfristen wahnsinnig lang sein können und man als Arbeitgeber danach auch nicht so flexibel ist, wenn sich die Situation ändert.

Meine Frage: Falls ich mich für einen Anbieter entscheide und es später feststelle, dass das nicht passt (weil z.B. die Leistungen nicht stimmen oder ein anderer Tarif besser für mein Team wäre) – wie kompliziert ist der Wechsel wirklich? Gibt es versteckte Fallstricke, die Gründer übersehen? Sollte ich lieber erst ab einer bestimmten Teamgröße einsteigen?

Freue mich auf ehrliche Erfahrungen, nicht Marketing-Sprech.


2 Antworten
T.Hoffmann94
Beiträge: 9
(@t-hoffmann94)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Ich hab das ähnlich überlegt, als ich neben meinem Job anfing, an der SaaS zu arbeiten. Die Kündigungsfristen hängen stark vom Vertrag ab – manche erlauben nur zum Ende eines Quartals, andere sogar nur zum Jahresende. Wichtig: Die Frist läuft oft nicht ab dem Kündigungsdatum, sondern vom Stichtag.

Mein Tipp: Schau dir vor Vertragsabschluss genau an, ob es eine Optimierungsklausel gibt. Damit kannst du die Tarife anpassen, ohne den Vertrag zu kündigen. Und sprich mit deinem Makler explizit durch: Was passiert, wenn die Beitragssätze steigen? Manche Verträge haben da böse Überraschungen.

Für dein erstes Team würde ich ehrlich ehrlich erst ab 4-5 Leuten einsteigen. Davor ist der Admin-Aufwand nicht gerechtfertigt.


Antwort
ThomasK
Beiträge: 17
(@thomask)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Mit Respekt: Das ist ein bisschen zu romantisch gedacht. bKV als "Bindungstool" funktioniert nur, wenn es wirklich deckungsumfangreich ist – sonst ist es einfach ein weiterer Verwaltungsaufwand für dich. Die Mitarbeiter sind oft enttäuscht, weil sie denken, alles ist abgedeckt, und dann zahlt die Versicherung die Physio nicht.

Wen dir interessiert: Ich hab das damals in meinem Thread zu Kultur und Common Sense durchdiskutiert – Kultur aufbauen ohne Common Sense zu vergessen. Kündigungsfristen sind das eine Problem, aber das größere ist: Kümmere dich erst um Produktivität und echte Zusammenarbeit, bevor du bKV-Spielchen spielst.


Antwort

Neue Beiträge

Teilen: