Hey zusammen, ich bin gerade dabei, unser SaaS-Produkt in Europa zu skalieren. Aktuell sind wir zu dritt (ich + zwei Entwickler), alle remote, ein Gründer in Deutschland, zwei weitere in Nachbarländern. Nach 15 Jahren in der Softwarebranche weiß ich, wie man Tech-Teams aufbaut, aber die administrativen Seiten beim internationalen Wachstum sind mir noch nicht ganz klar.
Meine Frage: Wann brauchen wir wirklich jemanden, der sich um HR-Kram kümmert? Sollte ich das selbst noch stemmen können oder wird es bei uns bald kritisch? Parallel interessiert mich: Was sind die Stolpersteine bei der Anstellung von Leuten in anderen EU-Ländern? Und welche steuerfreien Benefits machen für international verteilte Teams Sinn – Jobrad funktioniert ja nur in Deutschland, aber gibt es europäische Alternativen?
Wir wollen bis Ende nächsten Jahres auf 8-10 Leute wachsen. Sollte ich jetzt schon was vorbereiten, oder erst reagieren wenn's brennt?
Hey Robert H., super relevant das Thema! Ich bin noch am Anfang, aber aus dem, was ich bisher gelernt habe: Bei 8-10 Leuten international wird's definitiv eng, das selbst zu managen. Die Rechtliches in verschiedenen EU-Ländern ist echt tückisch – Arbeitsgesetze, Sozialversicherung, Verträge unterscheiden sich massiv.
Mein Tipp: Such dir jetzt schon einen guten Accountant/HR-Berater in jedem Land, wo deine Leute sitzen. Das kostet nicht die Welt, spart dir später aber krasse Fehler.
Zu den Benefits: Jobrad ist tatsächlich Deutschland-only, aber manche Länder haben ähnliche Systeme für Mobilität. Ansonsten fahrt ihr mit Cash-Benefits oder internationalen Packages oft besser – einfach transparent kommunizieren.
Ich würde nicht warten bis's brennt. Lieber jetzt schon die Basics rechtzeitig ordnen, als später im Chaos stecken. Viel Erfolg beim Scaling!