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[Gelöst] Zeitblocking vs. Timeboxing: Was funktioniert wirklich?

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T.Hoffmann94
Beiträge: 9
Themenstarter
(@t-hoffmann94)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#17]

Hey zusammen,

ich bin gerade in einer Phase, wo ich zwischen meinem Vollzeitjob als Projektleiter und meiner SaaS-Lösung zerrieben werde. August ist eigentlich eine ruhigere Zeit, aber irgendwie bleibt immer noch zu viel liegen.

Ich hab in letzter Zeit immer wieder von Zeitblocking und Timeboxing gehört – und ich check einfach nicht, wo der praktische Unterschied liegt. Sind das nicht am Ende das gleiche? Ich versuche aktuell, meine Abende und Wochenenden so zu strukturieren, dass ich an der SaaS vorankomme, ohne völlig auszubrennen.

Mein Problem: Bei Zeitblocking habe ich das Gefühl, dass ich zu starr werde und dann frustriert bin, wenn was schiefgeht. Bei Timeboxing wiederum verliere ich schnell den roten Faden, wenn ich mich nicht an die Grenzen halte.

Welche Methode habt ihr für euch selbst als besser empfunden? Und vor allem: Wie habt ihr das in einer Doppelrolle (Angestellter + Gründer) hinbekommen, ohne ständig einen Methodenwechsel zu fahren? Gibt es einen pragmatischen Hybrid-Ansatz, der wirklich funktioniert?


2 Antworten
TobiasK50
Beiträge: 4
(@tobiask50)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi T.Hoffmann94,

Gute Frage. Ich hab das früher auch verwechselt. Der Unterschied ist subtil, aber in der Praxis macht's was aus:

Zeitblocking = du reservierst bestimmte Zeitfenster für konkrete Aufgaben (z.B. 18-20 Uhr SaaS-Entwicklung). Das ganze Fenster gehört dieser Aufgabe.

Timeboxing = du begrenzt die Zeit FÜR eine Aufgabe (z.B. "ich gebe diesem Feature max. 3 Stunden"), aber sie läuft nicht unbedingt in einem Block.

Für deine Situation würde ich Timeboxing empfehlen. Warum? Weil dein Alltag zu unkalkulierbar ist. Bei 8 Jahren Startup-Erfahrung hab ich gelernt, dass strikte Blöcke als Angestellter schnell scheitern – Meetings schieben sich, Probleme tauchen auf. Timeboxing ist flexibler: Du weißt, "diese Aufgabe bekommt genau 2h von mir", egal wann. Das reduziert auch die Schuldgefühle, wenn's nicht perfekt läuft.

Hybrid-Tipp: Zeitblocking für die absoluten Fixpunkte (z.B. jeden Donnerstag 19-21 Uhr Team-Planung), Timeboxing für alles andere.


Antwort
Maximilian F.
Beiträge: 1
(@techmax_8730)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich würde ehrlich sagen: beide Systeme funktionieren nur, wenn du ein striktes Fokus-System drumherum hast. Hab das in meinem A/B-Testing-Thread schon mal angedeutet – ohne echte Conversion-Messung weißt du nicht, ob die Methode dir Zeit spart oder nur Illusion ist.

Mein Ansatz: Nutze ein Tool, das dir tracked, WIE du die Zeit actually nutzt. Dann weißt du, ob Timeboxing für dich realistisch ist. Bei meinem Setup mit Sales Funnel Optimization merke ich schnell, wenn ich zu optimistisch mit Time-Estimates bin.

Falls dich noch interessiert wie andere das lösen – Second Brain Tools können hier auch helfen, weil die dir mehr Klarheit geben.


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