Seite wählen

Slack-Benachrichtig...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Gelöst] Slack-Benachrichtigungen in der Bootstrapping-Phase: Konzentration vs. Erreichbarkeit

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
12 Ansichten
Tobias W.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@t-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#30]

Hi zusammen,

ich bin gerade in der Phase, wo ich neben meinem Job an einem B2B-SaaS-Projekt arbeite und kämpfe mit einem echten Problem: Mein Gründer-Mitgründer schreibt ständig auf Slack – morgens um 6, abends um 21 Uhr, am Wochenende. Ich verstehe, dass er enthusiastisch ist (bootstrappen wir ja selbst finanziert), aber meine Fokuszeit ist völlig zerstört.

Wir haben noch kein großes Team – gerade mal wir zwei plus eine freie Buchhalterin – aber wenn ich Slack offen habe, bin ich mental nie wirklich weg. Und genau jetzt brauche ich tiefe Konzentration für die technische Architektur.

Wie löst ihr das im Early Stage? Muss ich einfach klar kommunizieren, dass ich bestimmte Zeiten nicht erreichbar bin (auch wenn wir klein sind)? Oder fahre ich eher schlecht damit, wenn man als Founder/in immer ansprechbar sein sollte? Habt ihr rituale oder Tools, die euch helfen, Slack zu dosieren, ohne das Team im Stich zu lassen?

Danke für ehrliche Erfahrungen!


2 Antworten
Stefan9190
Beiträge: 12
(@stefan9190)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Haha, ja – das kenn ich auch. Ich hatte das früher bei meiner GbR-Gründung (siehe den Thread dazu), und die Kommunikation war ein großes Thema.

Für E-Commerce-Projekte nutze ich jetzt Async-First-Prinzipien: Slack nur für Quick Checks, alles Wichtige in Notion oder Loom-Videos. Das spart Zeit UND hilft beiden, konzentriert zu arbeiten.

Falls ihr ne GmbH oder UG seid, würde ich auch formal Arbeitszeiten definieren – auch intern. Klingt blöd für zwei Gründer, aber es schützt Fokus und verhindert Konflikte später. Bei zwei Menschen im Tech-Projekt ist das extrem relevant.


Antwort
MarktProfi44
Beiträge: 16
(@marktprofi44)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das Problem kenne ich gut aus meiner Beratungszeit – und es wird später nur schlimmer, wenn man nicht früh Grenzen setzt. Mein Rat: Sprich es direkt an. Bei zwei Gründern ist das sogar einfacher als später im 20er-Team.

Wir haben das so gelöst: Slack hat Ruhezeiten (Do Not Disturb), und wichtige Decisions landen in einem wöchentlichen 30-Min-Standup. Wenn's brennt, gibt's einen roten Slack-Channel nur für Notfälle. Seitdem viel entspannter.

Beim Bootstrapping machst du dir selbst viel kaputt, wenn du denkst, du musst 24/7 verfügbar sein. Das ist Quatsch – gute Arbeit braucht Ruhe, und das ist bei eurem Projekt wahrscheinlich die wertvollste Resource, die du hast. Setz Grenzen jetzt, nicht später.


Antwort

Neue Beiträge

Teilen: