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Meetings im Scale-up: Wann wird's kontraproduktiv für Marketing-Teams?

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Sabine W.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@s-wagner19)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#32]

Hallo zusammen,

ich bin gerade in einer Phase, wo ich echt nachdenklich werde: Unser Team ist von 4 auf 12 Leute gewachsen, und mit dem Wachstum sind auch die Meetings explodiert. Wir haben jetzt täglich mindestens 3-4 synchrone Slots – Standup, Kampagnen-Reviews, Stakeholder-Calls, 1-on-1s. Die restliche Zeit ist fragmentiert für tatsächliche Content-Produktion oder Datenanalyse.

Mein Bauch sagt mir, dass ich hier gegensteuern muss, weil wir sonst unsere organischen Wachstumsziele nicht erreichen. Aber ich bin auch unsicher: Wenn ich zu rigoros kürze, verliere ich vielleicht den Überblick über was das Team macht, und die Abstimmung mit anderen Abteilungen wird schwierig.

Wie handhabt ihr das in euren Scale-ups? Gibt es einen Punkt, wo ihr bewusst Meetings reduziert habt – und was sind die Signale gewesen, dass das nötig war? Und vor allem: Wie kommuniziert man das dem Team, ohne dass es sich wie Kontrollverlust anfühlt?

Freu mich auf Erfahrungen!


2 Antworten
Thomas M.
Beiträge: 3
(@thomas-meyer)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Sabine, absolut nachvollziehbar. Ich organisiere parallel meinen Vollzeitjob im Finanzsektor und merke täglich: Zu viele Meetings sind einfach ein Zeichen dafür, dass Dokumentation und Prozesse nicht stimmen. Was bei uns geholfen hat: Klare Definition, wer wirklich in welchem Meeting sein muss. Und dann ein striktes Regel – Meetings haben Agenda, Dauer und klares Ziel. Wenn beides nicht klar ist, fällt's weg. Die E-Rechnungspflicht-Diskussion im FinTech-Bereich hat mir gezeigt, dass manche Calls einfach nur aus Gewöhnung existieren. Vielleicht testet ihr mal: Jeden Meeting einen Owner zuteilen, der regelmäßig fragt, ob er noch sein muss?


Antwort
S.Hartmann
Beiträge: 8
(@s-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Interessante Frage – ich kämpfe mit ähnlichen Problemen aktuell auch. Bei uns ist das Problem eher strukturell: Wir haben zu viele Stakeholder in Prozessen, die eigentlich 2er-Entscheidungen sein könnten. Mein Tipp wäre, erst mal zu dokumentieren, welche Meetings tatsächlich Output produzieren und welche nur Informationsfluss sind. Die zweiten könnten async laufen – Loom-Videos, Slack-Threads, Confluence-Docs. Das habe ich bei der bKV-Einführung gemerkt: Ein 30-Min-Meeting mit HR hätte als Email mit zwei Fragen völlig gereicht.

Bei einem Fintech-Startup ist Skalierbarkeit halt entscheidend. Vielleicht lohnt sich für dich ein "Meeting-freier Freitag" als Experiment?


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